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Geschrieben von Kellerkind am 27 Jan, 2020 um 08:42 15:

Ford Mondeo Hybrid

Hallo Freunde,

meine Frau fährt seit 1995 extrem zufrieden Ford Mondeos- mittlerweile den dritten in Folge-

Außer Inspektionen ist da eigentlich nie was dran, selbst wenn die Kisten fast 10 Jahre alt sind - mal abgesehen vom Marderschäden, wo das Auto nix für kann.

Nun ist die Technik weiter - wir erhielten einen Flyer von Autohaus Pieroth- das Dingen gibt es als Hybrid.

Wir haben bisher immer futschneu bestellt - die bieten einen Hybrid als Jahreswagen an mit Automatik und 187 PS 9 MOnate alt für 27.350 Euro.

Meine Frau überlegt sich den diese Woche zu holen - kennt sich da einer aus, wie Hybrid funktioniert?

Fahre ich da auf Knopfdruck entweder mit Strom oder mit Benzin oder ist das ein MIschantrieb wo der Benziner elektrisch unterstützt wird?
Muß ich den selber über Strom aufladen, oder lädt der Benziner den Stromantrieb oder beides?

Ich selber bin dafür, daß sie sich wieder einen Neuwagen bestellt, letztlich kann sie sich den wieder genau auf ihre Bedürfnisse zurechtschustern lassen.

Verwirrt

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost


Geschrieben von monkeybass am 27 Jan, 2020 um 09:23 36:

Man muss hier zwischen Hybrid und Plug In Hybrid unterscheiden...

Ein Hybrid hat eine (recht kleine) Batterie eingebaut, welche über den Verbrennungsmotor und das Bremsen geladen wird. Die Elektronik steuert nun den E-Motor zum Verbrenner hinzu... zum Beschleunigen oder wenn wenig Kraft notwendig ist.... diese Technik wird dazu benützt um den Kraftstoff Verbrauch zu minimieren.

Plug In Hybrid bedeutet, dass man den (etwas größeren) Akku per Kabel laden kann. Hier sind dann rein elektrische Reichweiten von ein paar (meist 20-50) km möglich....

Voll Elektrische haben, dann keinen Verbrennungsmotor....

Hybrid hat den Nachteil, dass ich geringe elektrische Reichweite habe und doppelten Aufwand, also Verbrennungsmotor und E-Antrieb.... also mehr Bauteile, mehr Gewicht, mehr Kosten....

Meiner Meinung ist das weder Fisch noch Fleisch.... also entweder Verbrenner oder E-Auto.... ich bin kein Freund von Hybriden...


.... aber es wird viele geben die das genau anders herum sehen....


Geschrieben von Kellerkind am 27 Jan, 2020 um 17:03 03:

Danke Martin,

dann lassen wir lieber die Finger davon und kaufen noch ein paar Fonds.

Prost

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Prost


Geschrieben von tripath-test am 27 Jan, 2020 um 17:16 28:

Ich bin da bei monkeybass. Zudem würde ich sagen dass bei Hybriden mehr Ausfälle möglich sind da 2 versch. Antriebe. Und wozu sollte deine Frau 187 PS brauchen ? Fährt sie oft Langstrecken ? Ohne mit anderen verglichen zu haben kommt mir der Preis auch etwas zu hoch vor.

Bestell einen neuen mit Verbrennermotor und das Handeln kennst Du ja schon aus der Audio Welt.

PS: Werner hatte schon vor mir seinen Beitrag abgeschossen.

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Gruß Mustafa


Geschrieben von Mmichel am 27 Jan, 2020 um 17:27 17:

Ein Hybrid rechnet sich nur bei Kurzstrecke, Stadtverkehr.... .
Wobei rechnen jetzt falsch ausgedrückt ist.... .

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Früher hatte ich Elan, jetzt habe ich Wlan. Ist auch OK.
Ist schon gut "Der Unterschied zwischen Männern und Kindern besteht im Preis für ihre Spielsachen" Ist schon gut


Geschrieben von berny am 28 Jan, 2020 um 01:49 02:

Hallo Werner

Ein elektrischer Antrieb ist EXTREM LEISE und EXTREM SCHWINGUNGSARM.

Wäre das für Dich und Deine Beschwerden nicht eine große Erleichterung.

Geh doch einfach mal mit und teste das. Oder lass Dir einfach einen Testwagen für eine Probefahrt vorbeibringen.

Mein Sohn lebt in USA und fährt einen Ford Mustang, 4liter 300PS.

Nach dem er einen Tesla 3 ( entspricht ungefähr einem Dreier BMW ) fahren musste war er vom elektrischen fahren HELL begeistert.

Es gäbe KEIN komfortableres , schwingungsärmeres und leiseres fahren.

Für den Nahverker bis 200 km hin und 200 km wieder zurück gibt es KEIN ANGENEHMERES fahren.

Man braucht dazu aber sinnvoller weise eine Aufladebox zuhause am Haus. Für ungefähr 400 €.
Hier werden die Akkus in 3 Stunden wieder aufgeladen.


Für längere Strecken nemmt Ihr halt den alten Benziner.
Der hält dafür ewig oder nur bis zur nächsten Abgas verschärfung in der Stadt.

Für den Nahverker den " Stromer " und für die Langstrecken den Benziner.
Das ist das OPTIMUM.

Hyprid Autos brauchen viel mehr Spritt auf Langstrecken da sie viel schwerer sind und auch dazu noch viel komplexer.


Der neue kompakte "Elektro Golf" zB hat den riesigen Innnenraum eines Passat, da der E-Antrieb viel weniger Platz braucht.

Das ist bei den kompakten außen Abmessungen für die Stadt viel angenehmer .


Gruß Bernhard


Geschrieben von Kellerkind am 28 Jan, 2020 um 09:05 14:

Hallo Bernhard,

ich liebäugelte ja schon vor einiger Zeit mit einem Elektroauto.

Bin ich schon vor Jahren in einem mitgefahren bei Friedrich Schäfer in der Kaserne, das war schon total geil.

Meine Frau fährt aber ab und an große Touren nach Frankreich zu/mit ihrer besten Freundin und deren Family. Da werden teilweise 1300 km an einem Tag gerissen.

Ich selber meide Auto fahren fast völlig, ich fahre um 500 km im Jahr.

Wenn nötig gehe ich sogar zu Fuß zum Einkaufen, ist mir lieber als die Einsteigerei und Aussteigerei und das Geruckel, zumal ich immer ewig in der Autoeinfahrt rumrangiere und schon ein paar Mal nen Reifen dabei killte, weil man das Mäuerchen zum Nachbarn vom Auto aus nicht sieht.

Und beim rückwarts rausstoßen habe ich mir unzählige Mal die Halswirbel ausgerenkt - Kopf drehen - no go - seit 20 Jahren.

Meine Frau hingegen fährt gerne und ist viel unterwegs - und wenn was ist, chauffiert sie mich meist.

Sie war halt wegen dem Angebot wuschelig -unser Karren ist ja noch in Top Zustand - wenn das mit dem Hybrid mehr Nachteile als Vorteile hat, läßt sie es - und wartet ab, ob in den kommenden Jahren nicht E-Wagen mit mehr Reichweite kommen.

Da werden wohl alle 1-2 Jahre Quantensprünge gemacht, wenn ich so die Werbung höre.

Prost

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Prost


Geschrieben von Rallef am 28 Jan, 2020 um 10:19 09:

Wenn ihr

- normalerweise an Tag nicht mehr als 30-40 Kilometer mit dem Wagen zurücklegt
- den Wagen abendlich an einen (idealerweise Öko-) Stromanschluss hängen könnt
- dennoch die Option haben wollt, bei Bedarf lange und sehr lange Strecken mit einem zuverlässigen, komfortablen und keineswegs überteuerten Wagen zurücklegen zu können,

dann wäre ein PlugIn-Hybrid Mondeo genau das Richtige für euch.


Geschrieben von monkeybass am 28 Jan, 2020 um 10:24 36:

Allerdings gibt es auch Hersteller (Renault zum Beispiel) welche beim Kauf eines Elektorautos die Möglichkeit anbieten für einige Tage im Jahr ein Verbrenner Auto, kostenlos, zu leihen.... wenn man also nur 1-2 weitere Fahrten im Jahr machen muss....

wegen 2 Langstreckenfahrten im Jahr einen Hybrid zu kaufen, mit dem ich nur 30 km elektrisch fahren kann, und die ganze andere Technik immer umsonst mitschleppe ist kontraproduktiv.....

Ich persönlich fahre einen Kleinwagen.... wenn ich mehr Platz benötige, was sehr selten vorkommt, dann leihe ich mir einen richtig großen Wagen.... die Kosten die ich mir durch den billigen Kleinwagen spare, lassen die Mietkosten bei bedarf leicht zu.....


Geschrieben von berny am 28 Jan, 2020 um 19:01 21:

Hallo werner

Der SCHNELLE Hausanschluss fürs E-Auto kostet 3000 bis 4000 € und nicht 300.

Die neuen reinen E-Autos von FORD bekommen den Rahmen, die Achsen, die E-Motoren, die Batterien und die Steuerung dazu von " VW " zugeliefert !

Gruß Bernhard

Und wie bereits geschrieben:
Hyprid-Autos brauchen im reinen Benzinbetrieb viel mehr Benzin.

Also schon nach 50 bis 150km etwa

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