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Kellerkind-Audioforum » Zubehör » Elektronik » Multimaschine RME ADI-2 DAC 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 315

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Zitat:
Original von Kellerkind
Hallo Leute,

...

Gerade wenn man ein richtiges Arbeitstier und Testgerät braucht - ist der RME durch nichts zu ersetzen, so erging es uns gestern , als Harry und ich bei Cay-Uwe (Sonus Natura) waren und dessen Killer Lautsprecher Extremi testeten.

Cay-Uwe hatte zwar einen Wandler Preisklasse 2.700 Euro vor Ort, aber es wollte einfach nicht passen, da dieser sehr warm abgestimmt war -

zum Glück hatte ich meinen RME ADI 2 DAC dabei (ich gebs zu samt dem Keces 3 Netzteil, auch wenn da wieder einige über mich alten Knacker schmunzeln ) - kurzum, der ADI brachte uns allen dreien einen derarten Spaßzugewinn - und war für uns eine echte Lehrstunde in Sachen DA Wandlung - und das - obwohl wir mit ausgeglichenen Pegel arbeiteten - und die Unterschiede hätten minimal ausfallen müssen, was sie aber nicht taten.

...

Prost


Werner,

ich bitte Dich beim Preis meines Sonus Natura Trivium DAC DSP Vorverstärkers zu beachten, dass zu den genannten Preis ich das Gerät egal wo in Deutschland persönlich ausliefere und mit den Kunden zusammen vor Ort eine Raumeinmessung durchführe.

Da bin ich schon locker an einen Tag über 1000km zu Kunden gefahren und in der Regel bin ich mich nach ca. 4 -5 Stunden Arbeit mit den Kunden mit der Einmessung einig. Am Ende habe ich einen mindestens 16 Stunden Arbeitstag hinter mir ...

Nichts desto trotz, das schmälert nicht die Eindrücke, die ich über den RME ADI-2 bei mir gestern gewonnen habe.

Wenn ich wie gestern bei mir die CD von AC DC "Black Ice" und das Lied "Dezibel" mit ordentlich Dezibel hören kann, dann bedeuet das für mich schon die halbe Miete Headbanger

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cay-uwe am 27 May, 2019 17:47 46.

27 May, 2019 17:46 13 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19843

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Zitat:
Original von cay-uwe
Zitat:
Original von Kellerkind
Hallo Leute,

...

Gerade wenn man ein richtiges Arbeitstier und Testgerät braucht - ist der RME durch nichts zu ersetzen, so erging es uns gestern , als Harry und ich bei Cay-Uwe (Sonus Natura) waren und dessen Killer Lautsprecher Extremi testeten.

Cay-Uwe hatte zwar einen Wandler Preisklasse 2.700 Euro vor Ort, aber es wollte einfach nicht passen, da dieser sehr warm abgestimmt war -

zum Glück hatte ich meinen RME ADI 2 DAC dabei (ich gebs zu samt dem Keces 3 Netzteil, auch wenn da wieder einige über mich alten Knacker schmunzeln ) - kurzum, der ADI brachte uns allen dreien einen derarten Spaßzugewinn - und war für uns eine echte Lehrstunde in Sachen DA Wandlung - und das - obwohl wir mit ausgeglichenen Pegel arbeiteten - und die Unterschiede hätten minimal ausfallen müssen, was sie aber nicht taten.

...

Prost


Werner,

ich bitte Dich beim Preis meines Sonus Natura Trivium DAC DSP Vorverstärkers zu beachten, dass zu den genannten Preis ich das Gerät egal wo in Deutschland persönlich ausliefere und mit den Kunden zusammen vor Ort eine Raumeinmessung durchführe.

Da bin ich schon locker an einen Tag über 1000km zu Kunden gefahren und in der Regel bin ich mich nach ca. 4 -5 Stunden Arbeit mit den Kunden mit der Einmessung einig. Am Ende habe ich einen mindestens 16 Stunden Arbeitstag hinter mir ...

Nichts desto trotz, das schmälert nicht die Eindrücke, die ich über den RME ADI-2 bei mir gestern gewonnen habe.

Wenn ich wie gestern bei mir die CD von AC DC "Black Ice" und das Lied "Dezibel" mit ordentlich Dezibel hören kann, dann bedeuet das für mich schon die halbe Miete Headbanger


Nabend Cay-Uwe,

nur kurz, weil ich weiter Filme sehen will-

ich habe bewußt hier im RME Thread nicht geschrieben, daß es die Trivium war, nur mal wieder die Preisklasse betont. Liest du diesen Thread zurück sind einige Schreiber dabei - und RME user - dazu gehöre auch ich, die vorher noch mit wesentlich teueren Wandlern unterwegs waren, die das zigfache einer Trivium kosten - und erst mit dem RME happy wurden.

Aber wenn du nun schon auf die Trivium eingehst und argumentierst - bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wir haben bei dir in einem Hörraum gerackert, der keiner Korrektur bedarf.

Viele High Ender - eigentlich fast alle, die ich persönlich kenne, wollen von Klang verbiegen nichts wissen und tunen ihre Räume auf Wohlklang und gehen nicht, wie ich , mit EQ auf das Übel los:)

Die bezahlen dann, soweit ich das verstanden habe, ebenfalls 2700 Euro für die Trivium, ohne daß da was gemessen werden muß?

Bei dir sind beide Geräte gestern ohne Equalisierung gehört worden - direkt durch.

Wenn wir ins Detail gehen wollen, was welches Produkt bietet an Gimmicks und Extras - bin ich mir fast sicher, daß die Trivium den Kürzeren ziehen wird - da der RME in erster Linie ein Mega High End Kopfhörerverstärker ist -
der sogar unterschiedliche Leistungsausgänge dafür bietet, sowie 20 Abspeichermöglichkeiten von Anpassungen und eine justierbare Cross Feed Schaltung für die Kopfhörer- alleine dafür rufen andere Hersteller schon tausende von Euros auf.

Hinzu kommen Gimmicks wie Loudnessschaltung, die voll programmierbar ist von Frequenz und genau ans Ohr angepaßt werden kann was wieviel in welchem Regelbereich und viele Dinge, von denen ich gar nicht wirklich weiß wofür die sind - aber da du die nächsten Tage ja einen in der Post haben wirst - kannst du selber mal abackern, was der Kasten alles kann.

Bin gespannt zu deiner Einschätzung der verschiedenen Filter und so weiter, da du als Techniker da viel tiefer eintauchen kannst.

Was Arbeitszeit anbelangt - glaube mir - lies ebenfalls den Thread von Beginn - was Matthias Carstens von RME alles in mich reinhängte, an Zeit, bis ich durchgestiegen bin durch das , was mich am Gerät interessiert - irre.

Diesen Service bieten RME jedem Kunden und war keinesfalls dem geschuldet, daß ich in einem Forum schreibe- sogar eine Hotline gibt es.

Klar, auch, wie bei deinen Produkten, ein eigenes Forum, wo die Entwicklercrew zur Verfügung steht.

Alles im Preis des RME inbegriffen.

Und RME bringen nicht dauernd ein neues Modell raus, sondern entwickeln permanent updates, die die Kisten noch vielseitiger und besser machen.

Klasse finde ich auch, daß ich über USB vom PC Netflix und Amazon auf 384 khz upsampeln kann, was das bringt, habe ich gerade gestern wieder hören dürfen bei dir, weil dein Apple erstmal mit 44,1 khz loslegte.
Klasse finde ich auch die grafische Echtzeitdarstellung des Musiksignals übers Frequenzspektrum vom RME und natürlich die Dynamikanzeige bzw. Aussteuerung von CDs - die keinen Zweifel aufkommen lassen, wann ein record clippt und wie viel!

Was deine zufriedenen Kunden anbelangt mit der Trivium, glaube ich dir doch gerne.

Du warst ja selber auch zufrieden damit - bis gestern, wo dir die Kinnlade in Scheiben viel und du meine und Harrys Sätze noch nie derarte Unterschiede bei DA Wandlern erhört zu haben mehrfach bestätigest. Das wäre keinem deiner Kunden anders ergangen, wenn sie mit anwesend gewesen wären. Der RME ist schon sehr besonders:)

Wie sagte der alte Betriebsleiter von ASR immer zu mir: Das Bessere ist des Guten Feind.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

27 May, 2019 19:27 31 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Carsten Carsten ist männlich
Foren As


Dabei seit: 06 Aug, 2018
Beiträge: 137

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Zitat:
Liest du diesen Thread zurück sind einige Schreiber dabei - und RME user - dazu gehöre auch ich, die vorher noch mit wesentlich teueren Wandlern unterwegs waren, die das zigfache einer Trivium kosten - und erst mit dem RME happy wurden.


Werner,
rechne mich mal dazu. Besaß so Einiges an hochpreisigen D/A Wandlern. Aus klanglicher Sicht braucht der RME nirgends Vergleiche scheuen. Ist extrem informativ aber das Klangbild wird nicht hart. Gibt auch Wandler die gegenteilig klingen. Mag bei euch verstärkt so gewesen sein. Denke ich an meinen alten Wadia 17 zurück, der fiel sogar als Schaltungskniff im Hochton recht schnell ab und dürfte dann ähnlich wie euer Experiment im Vergleich ausgehen.
Es muß halt immer in die Kette passen. Lese mal im Nachbarforum. Nicht alle Leute bleiben dem RME treu. Was nicht paßt wird halt passend gemacht Heul doch Interessant wäre, wenn Cay bei seinen Tests mal meßtechnisch die Verwendung unterschiedlicher Netzteile oder Akkus dokumentieren könnte. Verändert es wirklich den Klang und wenn ja in welcher Größenordnung?
Wink

_______________
Mit Grüßen von Kopf bis zu den Füßen
vom Augenpipimaschinenbetreiber

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Carsten am 28 May, 2019 08:44 57.

28 May, 2019 08:42 44 Carsten ist offline Email an Carsten senden Beiträge von Carsten suchen Nehmen Sie Carsten in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Morjen morjen Carsten,

klar, das darf auch nicht im falschen Licht erscheinen - so eine Trivium macht absolut Sinn - wenn die Kette an sich und/oder der Raum auf der hellen Seite liegen und es schnell lästig wird im Ohr. Da sind derarte Geschichten natürlich eine Wunderwaffe, dito die alten Wadias- brauchen wir gar nicht diskutieren.

Nee, meine Kernaussage von gestern bezog sich auf meine Dankbarkeit als Arbeitsgerät und Testgerät, um vor Sounding mit dem RME einer Kette mal auf den Zahn zu fühlen.

Bei mir selber - und auch bei Cay-Uwe - fügte sich der RME unglaublich gut ein.

Bei mir kann ich das mittlerweile auch in Langzeiterfahrung behaupten - da der Rest meiner Kette auf der warmen und liebkosenden und bassgewaltigen Seite liegt und der RME da nicht nochmal einen obendrauf packt und das dann zu viel wird.

Daß nicht jeder bei dem RME bleibt habe ich auch mitgekriegt, das ist halt mit allem so. Ich werd wohl bei bleiben und bin da rundum befriedet mit der Maschine.

Meine Aussagen zur Trivium sind absolut situationsbezogen und fallbezogen.

Prost

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

28 May, 2019 09:39 17 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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PS Carsten: Der Netzteilegeschichte mal auf den Grund gehen,von einem, der Ahnung von so was hat - wär schon geil -

!!!

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

28 May, 2019 09:41 43 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Morjen morjen,

nachdem mich ein Freund, der gerade einen ADI auf Probe beschäftigt, anschrieb, daß der ADI extrem auf die analogen Cinchkabel reagiert vom Sound her-

fiel mir dann gestern ein, ich nutze ja XLR - und stellte letztes Jahr fest, daß wenn mein BSS zwischen ADI und Verstärker hängt - sich das Grundrauschen - je nach Kabel von deutlich wahrnehmbar bis überhaupt nicht vorhanden verhält. Am RME liegt das nicht, denn er ist, wenn man ihn direkt an den Verstärker hängt mucksmäuschenstill.

Bei mir hängt aber wie gesagt der BSS Opal 966 noch dazwischen und absolut totenstill ist es nur mit XLR Kabeln, die einen Schild von beiden Seiten haben, wie das Via Blue S 1.

Jedenfalls klanglich waren damals auch kleine Unterschiede vorhanden- völlig egal ist das Kabel nicht.

Ist was für Krümelsucher :)
und obs nen Blindtest stand hält wäre abzuklären.

Jedenfalls wurde ich nun mal neugierig, ob sich am RME hörbare Unterschiede zwischen verschiedenen KOaxialkabeln ergeben am digitalen Eingang. Leider habe ich von früher keine hochpreisigen "High End Strippen" mehr da, da ich mich vor ca. 5 Jahren aus diesem ganzen Wahn ausklinkte, so konnte ich nur zwischem meinem AVI Black, daß seit Jahren in der Anlage spielt und einem Cordial Coax CDS 122 Kabel von Thomann vergleichen, welches ich zu Kumpels mitschleppe, wenn wir workshoppen.

Beides Kabel im Bereich 20-30 Euro. Das AVI halt mit viel Bling und Gewebemantel.

Ich staunte gestern abend nicht schlecht, daß die klanglichen Unterschiede doch recht deutlich warhnehmbar sind, das Thomann Cordial COAX CDS 122 spielt eindeutlig etwas heller (bei Einzelereignissen luftiger), aber auch ungenauer und brummiger , es geht einiges an Präszision verloren wenn viel Instrumente zusammenkommen und es trennt nicht so sauber auf wie das AVI obwohl es tendenziell etwas heller tönt als das AVI.

Ich weiß nicht, ob man die Unterschiede auch auf kurzen Längen raushören könnte, ich selber benutze halt immer 2 Meter Strippen, damit man überall hinkommt im Rack.

Bei Cay-Uwes Extremi Workshop hatte ich ja das Cordial dabei - zum Glück, denn seine eigene Strippe war ein paar cm zu kurz, um an den ADI zu reichen.

Hätte ich das AVI dabei gehabt, wäre die hervorragende Performance der Extremi wahrscheins nochmal ne Ecke besser geworden, was ich mir kaum ausmalen kann, da ohnehin schon alles perfekt harmonierte.

Matthias Carstens von RME persönlich bevorzugt am RME ein Mogami 2964 - das will ich mir nun auch mal besorgen, und schauen, ob da noch erwähnenswert was zu reißen geht. Habe das bisher leider nur als Meterware gefunden, ob man das auch irgendwo mit gescheiten Steckern fertig kriegt?


Verwirrt

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

31 May, 2019 07:50 34 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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PS: Ich mag alleine schon deswegen nochmal mit einem anderen Kabel, wie dem Mogami - experimentieren, weil bei meinem AVI Kabel die Stecker bombenfest sitzen und nur durch rütteln und viel Geduld wieder von den Buchsen runter gehen (weswegen ich es nie zu workshops mitschleife) und beim Cordial Coax 75 Ohm CDS 122 kann man die Stecker fast in die Buchsen werfen - könnte ja eine reine Kontaktgeschichte sein und nicht den Kabeln geschuldet!

Verwirrt

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni

31 May, 2019 07:57 51 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




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Eigentlich wollte ich im Moment keine neue DACs in mein Setup integrieren, denn über Jahre habe ich für mich ausführlich unterschiedliche Geräte ausprobiert, getestet und zum Teil auch vermessen.

Wie einige von Euch bestimmt schon an anderen Stellen gelesen habe, favorisierte ich für sehr lange Zeit R2R- oder Lader-DACs. Diese sind nach dem Prinzip der legendären Philips TDA154x oder Burr & Brown 1704, etc. aufgebaut. Diese Art DACs wurde in den 90ern immer mehr durch Delta Sigma DACs verdrängt, da sie in der Produktion wesentlich kostengünstiger sind.

R2R habe ich favorisiert, denn sie haben zu Einen aus meiner Sicht eine bis heute unerreichte räumliche Abbildung. Zweitens, R2R besitzen grundsätzlich einen für mich „musikalischeren“ Klang, sprich es wirkt natürlich, echt, was insbesondere für bei akustischen Instrumenten zu vernehmen ist. Subjektiv erkauft man sich diese „Musikalität“ durch ein scheinbar zurückhaltenden Klang im Hochton, etwas was allerdings nicht sein kann, denn messtechnisch sind sie alle tadellos gewesen … Bis auf zwei Ausnahmen, besaßen alle die von mir getesteten Delta Sigma DACs, insbesondere bei stark ausgesteuerten CDs, einen recht streßigen oder harschen Klang und hier und da hatte ich das Gefühl, dass sie den Musikgeschehen etwas beimischten, was ich als „Unreinheit“ empfand.

Wie auch immer irgendwann habe ich einen Entschluss fassen müssen und so kam es, dass ich mich zusammen mit den Entwicklern meines Sonus Natura Trivium DAC DSP Vorverstärkers, dazu entschied den eingebauten DAC zu nehmen und nach meinen Vorstellungen zu konfigurieren. Aus meiner Sicht eine Implementierung, die den R2R DACs sehr nahe kam, sprich sehr schöne tiefe und breite räumliche Abbildung und „streßfreies“ hören …

Der letzte Besuch von Werner bei mir hat mir gezeigt, dass sich im Bereich der Delta Sigma DACs wieder was getan hat und daher habe ich mir den RME ADI-2 DAC etwas genauer unter die Lupe genommen, denn rotz aller Perfektion, hat dieser DAC im ersten Ansatz mich dadurch überzeugt, dass er ähnlich wie die R2R im Hochton frei von jeglichen „Unreinheiten“ ist, die ich in so vielen DACs dieser Art festgestellt habe. Dies wird aber nicht durch „Kunstgriffe“ wie z.B. bei meinen audiolab 8200CDQ erreicht, der ab 1 kHz einen leichten Pegelabfall besaß, sondern muss an den Gesamtkonzept liegen. Eventuell rührt das auch von den benutzten AKM DACs, die ich ehrlicherweise bis zum ersten Kontakt mit den RME ADI-2 nicht kannte.

Wer erfahren möchte, was es mit diesen „Unreinheiten“ auf sich hat, sollte sich so wie ich das gerne tue, die CD von AC / DC „Black Ice“, oder von Unheilig das Lied „Wir sind geboren um zu leben“ etwas lauter anhören. Gelingt das mit dem Gefühl, dass man noch mehr aufdrehen kann, dann spielt der DAC streßfrei, bzw. nicht harsch, etwas das alle R2R DACs am besten können, aber auch der RME ADI-2 DAC. Das hat mir gereicht um neugierig zu werden …

Nachdem ich eine Leihgabe zum Testen von der Hörzone, dem Distributor in Deutschland, bekam, diesen eine Woche lang bei mir testete, habe ich gestern meinen RME ADI-2 DAC als Ergänzung bzw. Alternative zu meinen Sonus Natura Trivium bekommen und berichte nun über meine Eindrücke.

Kommen wir zum Wichtigsten, den Klang.

Die erste Hürde nahm der RME ADI-2 DAC bereits bei Werners Besuch zum Probehören meiner Sonus Natura Extremi mit Bravur, denn wie bereits beschrieben besitzt dieser DAC diese von mir so oft festgestellten „Unreinheiten“ im Klang nicht. AC DC’s Album Black Ice und z.B. das Lied „Dezibel“ kann man sprichwörtlich mit ein paar Dezibel mehr an Lautstärke hören ohne dass es harsch oder streßig klingt. Dabei muss bedacht werden, dass die Frequenzgänge meiner Extremi alles andere sind als „Weichspüler“. So kenne ich das von keinen anderen Delta Sigma DAC bisher, außer dem audiolab 8200CDQ, der wenn man genau misst, einen leichten Pegelabfall zu den Höhen besaß. Eventuell war das was den ESS SABRE in diesen DAC so musikalisch hat wirken lassen.

Sehr gut gefällt mir, dass der RME-2 DAC in der Lage ist komplexe Klangereignisse detailliert und gut separiert wiederzugeben. Das macht sich zum Beispiel bei Orchesteraufnahmen bemerkbar. Man meint jedes einzelne Instrument einzeln orten zu können. Das Ganze geschieht jedoch ohne aufdringlich zu wirken, oder einzelne Instrumente hervorzuheben. Alles klingt geordnet und aufgeräumt und das gilt auch bei Rock-Musik, die ich gerne höre.

Akustische Instrumente werden realistisch und natürlich wiedergeben und dazu noch mit glaubhaften Klangfarben, so dass z.B. ein Klavier sein vollen Charakter entfalten kann. Gleiches gilt auch für Stimmen, sei es weiblich oder männlich, sie klingen alle sehr naturgetreu. Schaltet man in meiner Konstellation auf den Filter SD Slow ( SD Fast ist Standard und auf die Filter komme ich später noch ins Detail ), dann wird der Eindruck nochmals verstärkt, wie „mannitheear“ Manfred und ich bei seinen Besuch feststellen konnten. Das konnte man deutlich beim Stück „Dance Macabre“ mit den Cinncinatti Pops Orchester hören. Geige und Triangel bekamen in dieser Einstellung die richtige Größe und Körper. Bei Maria Gomez Stück „Cielito Lindo“ klingt ihre Stimme sehr feminin und die begleitende akustische Gitarre erklingt sehr echt. Das leise Anreißen der Saiten ist sehr deutlich zu vernehmen und geht nicht verwaschen unter. Auch Marias leise Atemzüge vor einigen der Gesangseinsätze ist deutlich zu hören, ohne jedoch vordergründig oder störend zu werden, wie gesagt, sehr realistisch.

Ich könnte unzählige Beispiele nennen um das Gehörte zu beschreiben, möchte mir das aber ersparen, denn grundsätzlich trifft der Klang des RME ADI-2 DAC mein Geschmack. Dennoch ein kleiner Wermutstropfen gibt es doch und das ist die räumliche Abbildung. Wie ich schon vorher schrieb, ist das eine Domäne der R2R DACs und diese ist aus meiner Sicht von allen Delta Sigma DACs die ich getestet habe, nicht erreichbar. Tendenziell kann man sagen, dass Delta Sigma DACs weniger in die Breite und Tiefe gehen. Überspitzt würden bestimmt viele HiFi-Enthusiasten sagen, dass sich das Klangerlebnis mehr zwischen den Boxen abspielt und eher etwas enger zusammengerückt in der Tiefe erscheint. Dies ist bei besagten Musikstück „Dance Macabre“ vom TELARC Label gut nachvollziehbar. TELARC ist ja bekannt dafür, dass sie mit wenig Stützmikrofonen arbeiten und die Hauptmikrofone befinden sich auf Höhe des Dirigenten. Das ist zwar beim schnellen und kurzen Hineinhören etwas irritierend, denn es klingt gegenüber vielen anderen Aufnahmen erstmal etwas zurückhaltend und weit weg. Erst bei genauen hinhören stellt man fest, dass diese Technik durchaus mit der Realität viel zu tun hat. Davon profitiert aus meiner Sicht hauptsächlich die räumliche Abbildung, Pauken und Trompeten hinten, weil sie laute Instrumente sind, Geigen und Flöten vorne, da sie die Pegel von Blasinstrumenten nicht erreichen. Das geht bei vielen Delta Sigma DACs leider etwas verloren und beim Stück „Dance Macabre“ gibt es einige Trompeteneinsätze, die diese Art DACs zu weit vorne erscheinen lassen. Mein alter CD-Player Philips CD630 mit Dual TDA1541 DAC ist aus meiner Sicht diesbezüglich unschlagbar. Trotz Dynamiksprünge meint man die Trompeten aus ihrer vorgesehenen Position her zu hören.

Wie gesagt, das hat nichts mit den RME ADI-2 DAC zu tun, sondern es ist eher eine Charakteristik, die ich in praktisch allen Delta Sigma DACs feststellen konnte, aber wie es ist nur ein Wermutstropfen, soll heißen es ist nicht ein KO Kriterium, denn sonst hätte ich mir den RME ADI-2 nicht angeschafft.

Etwas zur Technik, speziell die Digital-Filter

Hier muss ich RME erstmal loben, denn es ist das erste Mal, dass ich die Digital-Filter von einen DAC so gut dokumentiert in einen Handbuch sehe. Damit kann man was anfangen, da sie den wichtigsten Bereich, sprich kurz bevor sie anfangen stark zu dämpfen zeigen. Schaut man in den Frequenzgang, dann erklärt es warum Manfred und ich den SD Slow Filter bevorzugt haben.


Quelle: RME ADI-2 DAC FS Bedienungsanleitung

SD Slow, wie auch Slow, fangen bereits ab ca. 10kHz zu dämpfen oder sperren. Schaut man sich den Frequenzgang meiner Sonus Natura Extremi an, dann wird man feststellen, dass dieser ab ca. 10kHz etwas ansteigt und somit die SD Slow oder Slow Filter das etwas kompensieren.

Heute habe ich den Slow-Filter mal ausprobiert und war sehr überrascht, denn in dieser Einstellung wird nicht nur der Frequenzgang meiner Sonus Natura Extremi etwas literarisiert, sondern aufgrund der Filterart, ergeben sich keine Phasenverschiebungen, wie bei SD Slow. Das liegt daran, dass der SD Slow und SD Fast IIR ( Infinite Impulse Response ) Filter sind und theoretisch auch analog realisierbar wären. Analoge Filter haben eine feste mathematische Beziehung zwischen Frequenzgang und Phase. Slow und Fast sind FIR ( Finite Impulse Response ) Filter und Frequenzgang und Phase können und werden getrennt berechnet. Das geht in der analogen Welt nicht !!!

Dadurch haben FIR Filter den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu IIR Filter eine konstante Phase besitzen, es gibt also keine Phasenverschiebungen wie bei Analog- bzw. IIR-Filter.

Ist das zu hören könnte man sich fragen, denn wenn man sich den Amplitudenfrequenzgang anschaut sehen beide praktisch identisch aus, also SD Slow und Slow, und SD Fast und Fast.

Und ja man kann es hören, wobei ich nicht gezielt auf ein bestimmtes Verhalten hin gearbeitet habe, sondern probiert habe. Ich war gerade dabei für diesen Bericht meine Eindrücke zu festigen und hatte mehrfach das bereits oft erwähnte Stück „Dance Macabre“ gehört. Beim Umschalten auf Slow fiel mir nach kurzer Zeit auf, dass die räumliche Abbildung an Tiefe und Breite gewonnen hatte, eine Tatsache die mir in meinen etwas eingeengten Hörraum viel besser gefällt. Danach schnell AC DCs „Dezibel“ und auch da gefiel mir das Gebotene besser, aber nicht unbedingt wegen der räumlichen Abbildung, sondern es klang für mich nochmals etwas wärmer und streßfreier als mit den SD-Slow Filter. Es ging in die Richtung wie als Werner bei mir zum Probehören da war und mein RCA-Kabel durch ein Viablue NF7 tauschte. Wie immer bei solchen Aktionen, muss man sich bewusst sein, dass man unter Umständen Abstriche an anderer Stelle machen muss. Im Fall von den Slow Filter geht etwas vom Drive den die SD Filter besitzen verloren, sprich, dass Klanggeschehen rückt etwas zurück und wirkt weniger lebendig.

Ich kann damit leben, denn somit hätte ich eine Einstellung, die auch meinen Wunsch nach guter räumlichen Abbildung, erfüllen kann …

Noch was ? Ja, beim RME ADI-2 wird mir bewusst, dass der Slogan den ich irgendwo mal gelesen habe, absolut richtig ist:

„Music is Art, Audio is Technology“

Soll heißen, um den RME ADI-2 DAC voll ausschöpfen zu können muss man eine gehörige Portion an technischen Wissen mitbringen um seine Möglichkeiten voll aus zu schöpfen. Das kann unter Anderen bedeuten, dass technisch weniger versierte Benutzer schnell das Handtuch werfen könnten und somit das Image dieses tollen DACs darunter leiden könnte …

Mein Fazit:

Ich freue mich diesen DAC durch Werner kennengelernt zu haben und sehe ihn als sinnvolle Ergänzung zu meinen Sonus Natura Trivium, denn er ermöglicht mir bei Demos noch besser auf die Wünsche meiner Interessenten eingehen zu können.

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Happy listening, Cay-Uwe

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08 Jun, 2019 19:03 30 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
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Morjen Cay-Uwe,

danke für den ausführlichen Bericht. Ich freue mich, daß dir der Adi - "mein Datenpapi"- zusagt.

Du hast mir ja auch schon privat mitgeteilt, daß sich bei dir die Umschaltung der verschiedenen Digitalfilter klanglich hörbar bemerkbar macht -

das deckt sich mit anderen Userberichten hier - wie bsplw. von UwesKW-
in meiner Kette ist das nicht rauszuhören, habe das öfter probiert, was an dem konstruktiven Höhenabfall meiner Thivan Lautsprecher liegen mag.

Ich werde das mal mit Kopfhörer checken, da werde ich das dann sicher auch hören können.

Was die Raumabbildung anbelangt - so kann man unter anderem am ADI im Menü auch die Stereobreite stufenlos einstellen.

Habe ich aber immer auf Werkswert belassen.

Ansonsten - ich nutzte den ADI in den ersten Wochen ja mit dem beigefügten Schaltnetzteil und da war die Bühnengröße gut, aber nicht überbordend beeindruckend. Da dann einige Leute und mein Händler auf mich einredeten wie auf einen kranken Hund, daß ein anderes Netzteil da jede Menge bewirken könne an Luft zwischen den Instrumenten - und Klangfarben - habe ich damals das Netzteil, welches anfangs am meisten bei den Leuten Verwendung fand und unter anderem Claus Bücher auf seiner Webseite nahelegte - das Keces 3 für UVP 400 Euro ausprobiert.

Die beigelegten Zuleitungen zum ADI (man kann 2 Geräte anhängen an das Keces) sind auch dicker und steifer als das vom Beipacknetzteil.

Das Keces 3 ist um einiges größer und schwerer als der ADI selber und beherrbergt einen Mordstrafo und jede Menge Siebung.

Und tatsächlich in meiner Kette macht das Keces 3 - habe es gerade gestern nach deinem Posting nochmal mit dem Beipacknetzteil verglichen - wirklich deutlich mehr Luft um die Instrumente herum der der ADI klingt "bunter".

Ich berichtete das damals dem Entwickler, der das eher belächelte -weil es technisch nicht möglich sein könnte - und hinterfragte das bei mir daheim dann - wobei ich feststellte, es haben mal wieder alle Parteien recht, denn über Kopfhörer kann ich die Netzteile nicht raushören.

Sowie ich aber über meine Kette, Lautsprecher und ASR Emitter gehe und andere Geräte wie der ADI im Spiel sind, ist es recht deutlich hörbar.

Der Clou bei der Sache scheint die Reaktion anderer Geräte auf das ADI Schaltnetzteil zu sein, welches wohl Netzklirr verursacht - das behaupten zumindest auch die Fachleute im Open End Forum.

Dort wird mittlerweile sogar ein speziell auf den ADI konstruiertes Netzteil von jemanden hergestellt und angeboten für um 500 Euro - samt Netzstrippen, wo noch weit besser sein soll als mein Keces 3. Ich finde nur den link nicht auf die Schnelle.

Niko RT hier aus dem Forum schaffte es sich an und berichtete mir von deutlichen Verbesserungen in allen Belangen und noch viel weicheren Sound, ich habe es nicht probiert, weil es bei mir paßt, wie es ist, und wenn man bei mir den Sound weicher macht- wie mit einem Trivium Wandler - hast du ja gehört, was passiert. Das wird dann bei mir zu viel.

Hinzu kommt, der ADI klingt hörbar besser und konturierter über seinen XLR Ausgang - da hat mich auch der Entwickler anfangs drauf hingewiesen, als ich noch den Cinch Ausgang und meine XLR Adapter zum EQ hin verwendete. Das war bei mir so gravierend, daß ich tatsächlich noch mal einige hundert Euro für Via Blue S 1 XLR Kabel locker machte.

Aber auch der Cinch Ausgang reagiert auf Kabel-

was wir ja bei dir erleben durften - und das sehr deutlich.

Erinnere dich, wie ich meinte, das spielt noch nicht richtig frei auf, da fehlt mir noch Luft und Hochtonfarben.

Das von dir verwendete Cinch Kabel war für mich wie eine Engstelle in einem Schlauch - und wir alle drei staunten nicht schlecht, als ich das alte Via Blue NF 7 einstöpselte und das alles mehr Leben kriegte und Luft und Farben.

Der Entwickler empfiehlt als Cinch Zuleitung gar das Mogami 2964- das will ich die nächsten Wochen mal testen, vermute aber, daß es genau in die andere Richtung geht und mehr anaytisch klingen wird.

Letztlich kommt es aus dem Profibereich, wo in erster Linie Störsicherheit und Auflösung auf dem Pflichtenheft steht.

Und letztlich verwende ich wie gesagt den XLR Ausgang.

Daß der ADI so ungeheuer auf den Punkt spielt läßt die Raumabbildung im ersten Moment etwas kleiner erscheinen, als ich es von manchen Röhrenwandlern - wie von Lector gewöhnt bin.

Als du hier bei mir die Trivium dabei hattest, erinnerte die mich an einige Röhrenwandler und machte auch erstmal rechts und links nen Meter weiter auf. Der Preis war halt, daß über meine Boxen alles unverbindlicher klang und mir die gewohnte Präzision abhanden kam, Harry meinte: Das Leben ist raus.

Bei der Extremi fiel mir dann auf, daß bei der Trivium Ereignisse wie Stimme nicht mehr die Form eines Mundes hatten, der handtellergroß zwischen den Boxen agiert - sondern eben über einen Meter Breite zwischen den Boxen waberte.

Das ist erstmal nix schlechtes - nur in der Kette unpassend.

Ich erlebte die Trivium früher an der Unikat und auch an der Stella bei dir im Huse, beides extrem punktgenau musizierende Boxen - denen es gut tat "entschärft" zu werden - besonders die Stella, und wo die Trivium einen 1 A Job machte.

Der Adi vermute ich - tät zu den beiden Boxen weniger passen als die Trivium.

Aber großkalibrige Lautsprecher wie eine 38er Thivan oder eine Doppel 30er Extremi, die eh schon die Räume voll aufreißen - nochmals in dieser Eigenschaft zu fördern hört sich dann bei Einzelereignissen wie Phasenfehler und/oder überbläht an.

Das Ergebnis wird halt immer vom Kettengedanken stark beeinflußt.

Ich laß mich da auch gar nicht auf eine Wertung ein, das geht global nicht -
das kann man nur in der jeweiligen Kette hinterhören, welcher Wandler, Kabel, amp zu welcher Box harmoniert - und zur Kette gehört obendrein der Hörraum.

Ich schreibe dir das hier eigentlich nur mit einer Intention:

Experimentiere bitte noch mit Kabeln und vor allen Dingen Netzteilen am ADI - das kann enorm was bringen und bin ich mir sicher in deinem Falle mit einem Röhrenamp, der eh sehr empfindlich auf Schaltnetzteile reagieren dürfte.

Als ich bei dir war, haben wir leider das Seriennetzteil vom ADI nicht gehört, ich steckte gleich mein Keces 3 ein.

Ich wollte dann mit dir und Harry ja noch umstecken, aber da hattet ihr dann irgendwie vor lauter Extremi keine Lust mehr drauf.

Martin würde dir sicher mal einige Netzteile ausleihen bzw. auch solche empfehlen, die er für besonders ausprobierenswert hält.

Was mich halt am Keces 3 überraschte war der Hammerpreis für die Dinger, da wird richtig was geboten.

Zumal auch noch für alle möglichen Spannungen schaltbar und für mehrere Geräte nutzbar.

Prost

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09 Jun, 2019 08:01 52 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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PS:

Etwas habe ich dann doch vergessen zu sagen - nochmal in puncto Raumabbildung - und das wird dir Reinhard (Hörzone) bestätigen - mit ihm diskutierte ich da vor rund 15 Jahren mal.

Da spielt auch der Geschmack des Hörers rein.

Ich war damals in einer Phase, da konnte man mir das Klangbild gar nicht genug aufblähen, während Reinhard im Hifi Forum das als falsch bewertete und von Phasenfehlern sprach und daß ein gescheiter Lautsprecher punktgenau und in realer Größe abzubilden hat.

Ich hingegen züchtete mit Emitter 2 und riesigen Esoteric Wandlern meine megagroßen Tannoy Westminster (3 Meter backloaded Horn!) so, daß ich ein Klavier gehörmäßig auf 10 Meter Breite brachte, was viele bei mir im Hause als Magie auslegten. Sänger standen bei mir wie Kong persönlich vor dir!

Ich zog das einige Jahre durch und hatte viel Spaß damit, fand das besser als live - heute ist es nicht mehr so mein Ding.

Sonderlich klein abbildende Systeme mag ich aber heute immer noch nicht :)

Eigentlich ein Wunder, daß ich damals nicht bei MBL Radialstrahlern oder so gelandet bin:)

Die haben auf Demos riesige Blasen in die Räume geschmissen.

Ach so, und einen habe ich noch-

heute morgen mailte mir RME Mastermind Matthias Carstens, es ist ein neues update für unsere Datenpapis online:


https://www.forum.rme-audio.de/viewtopic.php?id=28859

Happy listening

Prost

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09 Jun, 2019 08:18 35 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Werner,

ich bin heute früh aufgestanden und habe nochmals ein Vergleich bezüglich der räumlichen Abbildung meiner Trivium und ADI-2 gemacht und es hat sich der gewonnene Eindruck gefestigt, der ADI-2 vermittelt wie ich beschrieben habe einen engeren und weniger tiefen Raum.

Wie gesagt, dass ist kein KO Kriterium, einfach nur eine Feststellung.

Weil Du das Thema Kabel angesprochen hast, möchte ich auf meine Situation etwas eingehen.

Zur Zeit höre ich mit meiner Sonus Natura Lumina SE Röhrenendstufe, die wie ich schon beschrieb ohne Rückkopplung arbeitet. Diese Art Verstärker ist sehr empfindlich bezüglich Massekontakt. Hier hatte ich mit den RME ADI-2 Leihgerät sehr starke Unterschiede mit den benutzten Cinch-Kabel. Je nach Kabel hat man am Lautsprecher mal stärker, mal weniger, ein Brummen hören können. Auch das ist bei einen SE-Röhrenamp nicht ganz weg zu bekommen, aber z.B. hatte ich mit meiner Trivium, egal welches Cinch-Kabel ich verwendete dieses Phänomen nicht.

Wie Du sagtest, empfiehlt der RME Entwickler das Mogami 2964, was ich mir zugelegt habe. Mit den Kabel liegt das leichte Brummen an den Lautsprechern auf dem Niveau wie mit meiner Trivium und somit passt das aufs Erste gut.

Ich habe das Kabel von WBC ( World Best Cable ) und es besitzt Cinch-Stecker von Amphenol. Diese Marke wird vielen unter Umständen nicht bekannt sein, sind aber sehr gut. Ich kenne per Zufall den deutschen Vertrieb und ich kann nur sagen, die müssen sich hinter keinen besser bekannten Firmen verstecken.

Die Amphenol RCA-Stecker haben mich schon vom Aufabu her überzeugt, da sie ohne viel Gimmicks für einen guten Kontakt sorgen, nicht nur bei den Masseanschluß, sondern auch beim Signalkontakt. Das sage ich, weil leider der RCA Stecker nicht normiert ist und gerade der Signalpin sehr unterschiedlich ausfällt. Ich hatte fälle, bei den Stecker und Buchse kein richtigen Kontakt machten. Der Signalpin des Amphenol Cinch-Steckers ist etwas gespreißt und daher sitzt diese Verbindung auch sehr gut.

Klanglich kann ich das Kabel noch nicht genau einordnen, sagen wir es aber so, mit den gewählten DA Filter im RME ADI-2 ( Slow ), kann ich schon mal AC DCs "Dezibel" mit viel Dezibel hören, ohne dass es mich nervt. Das ist schon mal ein erster positiver Eindruck.

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09 Jun, 2019 08:32 57 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
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Japp,

Amphenol Stecker sind ne Bank vom Kontakt her, ich kenne die auch.

Aber meine Lieblingsstecker baute früher ViaBlue für recht kleines Geld, die konnte man ganz leicht einstecken, und dann zuschrauben- war für Workshops und beim mobilen recording usw. echt der Knaller. Leider gibt es die seit etlichen Jahren nicht mehr und mit den neuen komme ich nicht klar.

Bei Steckern ist halt das Problem, ist es zu locker, kommt es zu allen möglichen Phänomenen - sitzt es zu fest, ist das für Dauergebrauch super - aber - wenn du öfter stöpseln mußt, irre Arbeit und Ruckelei und einmal hatte ich sogar die komplette Buchse eines Luxman amps samt Stecker in der Hand - das war anfangs der 90er ein Oehlbach Stecker:)

Prost

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09 Jun, 2019 08:45 55 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Ach so, unsere letzten beiden Postings haben sich überschnitten, weiß nicht, ob du mein letztes PS zu Raumgröße registriert hast.

https://www.kellerkind-audioforum.at/thr...50774#post50774

da sind wir d accord oder wie man zu neudeutsch pappelt.

Prost

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09 Jun, 2019 08:53 43 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Nochmal zum neuen 26er update des RME -

ich habe da auch den deutschen Text für gekriegt:
Zitat:
Identische Änderungen für alle ADI-2 DAC- und Pro-Modelle

- Das Verhalten von AutoDark wurde verbessert. Der Dark-Modus wird nun unterbrochen wenn Phones oder IEM eingesteckt wird, beim Drücken des Volume-Knopfs, und wenn Warnmeldungen anzuzeigen sind.

- Ein schnelles Drehen des Encoders 1 zum Ändern des aktuellen Kanals im I/O-Menü führte zu ungültigem Bildschirminhalt.

- Reduzierte Encoderbeschleunigung in verschiedenen Modi (Frequenz, Q....) zur einfacheren Einstellung.

- Das Kopieren leerer PEQ-Presets über gespeicherte führt nun zu einem Reset des gespeicherten Presets, das dann mit 'lin' als'linear' markiert wird. Zusätzlich wurde das EQ Preset 21, Clear, als festes lineares Preset zum Vergleichen hinzugefügt, und um andere zurückzusetzen (indem es auf diese kopiert wird).

- Zusätzliche Level Meter Farbe 'Amber' (Setup - Options - Display - Meter Color).

- Neue Option in Setup - Options - Display: Hor.(izontal) Meter. Die Auswahl ist Pre-FX, Post-FX und Dual, was sich auf die Stereo-Pegelanzeige unterhalb des Analysators auswirkt. Pre-FX zeigt den Pegel vor der gesamten DSP-Verarbeitung und dem Lautstärkeregler, was dem Eingangspegel entspricht. Pre-FX kann nützlich sein, um ein fehlendes Eingangssignal, Übersteuerungen der Quelle usw. anzuzeigen. Post-FX ist die Art wie es bisher funktioniert hat, nach FX und Volume, um den tatsächlichen Ausgangspegel und Überlastungen durch die DSP-Verarbeitung anzuzeigen. Dual kombiniert das Beste aus beidem: Pre-FX wird als dünner Balken auf der Außenseite der Meter dargestellt, Post-FX als dickerer Balken in der Mitte. Die Zahlen, die im Dual-Modus auf der rechten Seite angezeigt werden, sind Post-FX.

- Der aktive Mono-Modus wird nun in der unteren Taskleiste angezeigt.

- Crossfeed 1-5 und alle DA-Filter zu den Remap Keys hinzugefügt (Setup - Options - Hardware/Diagnosis), lassen sich jetzt also auch per Remote vom Hörplatz aus Umschalten. Die Gesamtzahl der verfügbaren Befehle beträgt nun 31.

Änderungen nur für ADI-2 DAC

- Bugfix: seit V24 Änderung der VOL nicht mehr deaktiviert DIM und Mute

- DIM ist nun eine vollständig unterstützte Funktion und daher im I/O-Menü verfügbar, und wird vom Gerät über Power-Off und -on gespeichert.

- Neuer Tops Screen 'Details'. Diese Version des Dark Volume Bildschirms listet alle aktuell aktiven DSP-Funktionen auf, einschließlich des aktuell geladenen PEQ Preset-Namens. Es ist daher sehr einfach zu überprüfen, ob eine der zahlreichen Audioverarbeitungsfunktionen aktiviert ist.

- Neue Option Mute Line - Toggle Plugged (Setup - Options - Device Mode). Nach dem Einstecken von Phones und IEM wechselt das Umschalten durch langes Drücken des Lautstärkeknopfes nun zwischen Line (hinten), Phones, IEM, zurück zu Line (hinten) und so weiter.

- Ein kurzer Druck auf den Lautstärkeknopf schaltet die Ausgänge stumm. Diese neue Mute-Funktion wird nur auf dem EQ-Bildschirm deaktiviert, auf dem die Taste die EQ-Bänder wechselt.
Zitat Ende

Prost

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09 Jun, 2019 09:13 13 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
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Habe gerade geschaut, meiner ist auf der aktuellsten Version Freude

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09 Jun, 2019 09:22 59 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Cay-Uwe,

ich hatte mich wohl verschrieben - Version 28 ist aktuell - bei dir dürfte die 26 drauf sein.

Wink

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09 Jun, 2019 10:48 43 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Cay-Uwe,

habe noch was vergessen zu erwähnen,

wenn ich über meinen Laptop und USB Anschluß den Datenpapi nutze, habe ich ihn so eingestellt, daß er auf 384 khz upsampelt -
das bringt mir hier einen deutlichen Zugewinn ggü. der Originaldatenrate was Detailreichtum anbelangt.

Einfach granatengeil das Teil.

Prost

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09 Jun, 2019 15:22 02 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Andreas*68
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Zitat:
Original von Kellerkind
Hallo Leute,

in den letzten beiden Wochen wurde mir mal wieder schier schmerzhaft bewußt, wie wertvoll der RME ADI 2 Dac für mich geworden ist -
das Produkt ist aus meiner Hifi Vita nicht mehr wegzudenken.

Gerade wenn man ein richtiges Arbeitstier und Testgerät braucht - ist der RME durch nichts zu ersetzen, so erging es uns gestern , als Harry und ich bei Cay-Uwe (Sonus Natura) waren und dessen Killer Lautsprecher Extremi testeten.

Cay-Uwe hatte zwar einen Wandler Preisklasse 2.700 Euro vor Ort, aber es wollte einfach nicht passen, da dieser sehr warm abgestimmt war -

zum Glück hatte ich meinen RME ADI 2 DAC dabei (ich gebs zu samt dem Keces 3 Netzteil, auch wenn da wieder einige über mich alten Knacker schmunzeln ) - kurzum, der ADI brachte uns allen dreien einen derarten Spaßzugewinn - und war für uns eine echte Lehrstunde in Sachen DA Wandlung - und das - obwohl wir mit ausgeglichenen Pegel arbeiteten - und die Unterschiede hätten minimal ausfallen müssen, was sie aber nicht taten.

Prost


Danke für Deine offenen Worte!

Lautsprecher seitig ist Sonus Natura bei mir noch nicht vom Tisch (auch wenn mir die wunderschöne Audire zu klein ist, gibt ja weitere Modelle). Aber was den DAC betrifft könnten Deine Worte nicht deutlicher sein: "Lehrstunde in Sachen DAC" und "Unterschiede hätten minimal ausfallen müssen, was sie aber nicht taten". Meine must-hear-liste ist gerade kürzer geworden.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Andreas*68 am 09 Jun, 2019 22:34 58.

09 Jun, 2019 22:00 23 Andreas*68 ist offline Email an Andreas*68 senden Beiträge von Andreas*68 suchen Nehmen Sie Andreas*68 in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



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Hallo Andreas,

jau, die Extremi bei Cay-Uwe solltest du unbedingt mal gehört haben - war für mich eine der beeindruckendsten Performances, die ich jemals außer Haus erlebte, wenn nicht sogar die beeindruckendste.

Mit meinem RME Wandler ist mir letzte Woche auch was Lustiges passiert:)

Ich wollte den leiser drehen und plötzlich dreht der nur noch 0,5 db runter und reagiert dann gar nicht mehr. Beim raufdrehen, das selbige. Andere Tasten probiert - mal geht was, mal nicht - also alles klar - Batterie seit nem halben Jahr drin - gewechselt .

Dann der große Schock - nix geht.

Gerät an und ausgeschaltet - keine Änderung - fast das Weinen gekriegt.

Schnappe ich mir den PC vom Tisch runter um bei RME SOS zu funken -

hatte ich das Laptop auf die Fernbedienung vom Popcorn Media Player gestellt und diese hat ununterbrochen gefunkt und alle möglichen Tasten ausgelöst - und dieses "Funkfeuer" hat die RME FB blockiert - nun ging alles wieder einwandfrei.

Da bin ich mal wieder über die eigenen Füße gestolpert:)

Und weg

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10 Jun, 2019 15:18 02 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Cay-Uwe,

ich weiß nicht wie weit du dich schon durch die Funktionen deines Datenpapis geackert hast.

Mich würde mal interessieren, wie du den EQ klanglich bewertest und seine Eingriffsmöglichkeiten. Der bietet übrigens sogar die Möglichkeit - die ich noch nicht ausschöpfte - daß man rechten und linken Lautsprecher unterschiedlich korrigiert - das macht meines Erachtens nach insbesondere bei Kopfhörern zum Ausgleich eines Hörschadens Sinn.

OK, natürlich auch bei Lautsprechern, die auf dem rechten und linken Kanal völlig unterschiedlichen raumakustischen Anforderungen ausgesetzt sind.

Prost

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10 Jun, 2019 15:23 11 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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