RegistrierungMitgliederlisteAdministratoren und ModeratorenSucheHäufig gestellte FragenHangmanSpieleLink UsZum PortalZur Startseite

Kellerkind-Audioforum » Verstärker » Röhrengeräte » Sonus Natura Lumina - Röhrenendstufe » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (6): « vorherige 1 2 3 4 [5] 6 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
tg tg ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 725

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

hey cay-uwe,
hast du den neuen übertrager extra wickeln lassen ? spezieller kernschnitt, material, ect… ?

_______________
vg tg

02 Feb, 2020 22:45 54 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

@ tg:

Ja den Übertrager habe ich speziell wickeln lassen. Zum einen nach meinen Spezifikationen, aber auch hinsichtlich der beschriebenen Umstände. Mehrfach Verschachtlung ist natürlich auch vorhanden um speziell die Hochtonwiedergabe zu garantieren. Material ist Siliziumeisen ( sehr hochwertig ) das zudem noch nachgeglüht wird um magnetische Eigenschaften weiter zu verbessern.

Schön dabei war festzustellen, dass wir in Deutschland auch sehr gute Trafowickler haben und man nicht auf allgegenwertige japanische Firmen zurückgreifen muss...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cay-uwe am 03 Feb, 2020 08:48 30.

03 Feb, 2020 07:31 42 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19084

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Morjen morjen Cay-Uwe,

du bist der erste Hersteller, der das Problem mit Trafos mal angesprochen hat und wie schwer es ist da gleichbleibende und gute Qualität zu kriegen.

Das Thema wird einfach unter den Teppich gekehrt.

Ich selber habe mich bei zig Verstärkern und zig Hersteller bis in die höchsten Preisklassen irre mit Trafoproblemen rumgeschlagen, völlig schnuppe ob Ringkern, Philbert Mantelschnitt oder schlag mich tot - völlig schnuppe ob in CD Playern, Equalizern oder Verstärkern.

Wenn man da wie ich empfindlich auf die Geräusche reagiert und die Brummerei ist das einfach zum Ko...... Mist

Ich habe da sogar schon mit Herstellern drüber gequasselt und mich beschwert und weiß der Geier - die schieben einfach alles auf das Stromnetz und die Netzwerkbetreiber ab. Komisch, daß ich dann aber auch immer wieder mal Geräte erwische, wo die Trafos keine Geräusche machen und entsprechend auch liebevoll gelagert sind und nicht das ganze Gerät durchschütteln wie ein LKW, der mit Vollgas übern Feldweg hoppelt.

Ich bin auch auf meinen neuen ASR Emitter gespannt, ASR wechselten letztes Jahr auch den Trafohersteller, weil es dort bei einigen Geräten zu Problemen mit Geräuschen kam.

Weißt du, auch die Sache mit den Ausgangsübertragern ist so ein Dingen, du hast ja selber die Meßdaten mit veröffentlicht -

weswegen ich eigentlich kaum noch Mainstream Produkte großer Gesellschaften kaufe, wo alles irgendwo in einer Zentrale budgetgerecht entwickelt wird - ohne daß da Dinge groß hinterhört und verglichen werden.

Dementsprechend klingen die meisten Geräte - gesichtslos und unter ihren Möglichkeiten.

Gerade bei Verstärkern erlebe ich das immer wieder und wieder und wieder, daß selbst große Bollwerke völlig teilnahmslos musizieren - und sich das eigentlich wahrscheins nur deswegen verkäuft, weil ein großer Name draufsteht.

Zumindest mir kommt das so vor.

Es macht einen großen Unterschied, ob ich ein Gerät als Ingenieur und Wissenschaftler konstruiere oder als Musikliebhaber und Hörer.

Ich habe ja gerade von Gold Note eine kleine digitale Endstufe im Hause, wo die Jungens in Italien selber entwickelt haben für recht kleines Geld -

so emotional habe ich digital noch nicht erlebt.

Deine Lumina Röhre durfte ich ja auch hören - sowohl bei dir an Extremi als auch bei mir an Thivan - klanglich ganz großer Wurf - mir fehlt halt Leistung und Bass - aber alles andere - das Beste, was ich an Röhre zu hören kriegte zusammen mit großen Wall Audio Monoblöcken - die dann auch noch die Leistung und den Bass obendrauf setzen, aber auch gleich das zigfache kosten.

Die Lumina ist halt sehr beweglich und flüssig in ihrer Darbietung und farbenfroh und lebendig.

Die ist so entwickelt, daß man damit lange hören will und das auch süchtig machen kann, nicht so, daß das Datenblatt überzeugt und die Teile pragmatisch irgendwo in China zusammengekauft wurden um den Gewinn zu optimieren.

Heute hillft dem Verbraucher nur wirklich hinterhören - vom Papier her und von den Zeitungen her gibts ja eigentlich nur geile und obergeile Sachen - in der Praxis gibt es meiner Meinung nach leider recht wenig, wo ich behaupte, das macht richtig Musik.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

03 Feb, 2020 09:21 21 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Werner,

da ich bereits Netztrafos selber gewickelt habe weiß ich um die ganze Problematik des Aufbaus. Man kann im Allgemeinen Hersteller keinen Vorwurf machen, denn einen mechanisch brummfreien Netztrafo gibt es nicht. Allerdings, die Sorgfalt mit dem die Bleche montiert werden, wie auch deren Material und das Wickeln selber, sind ein wichtiger Faktor um das Brummen so stark wie möglich zu minimieren.

Und ja, das Stromnetz spielt auch eine große Rolle. So z.B. ist das bei mir in der Gegend eine Katastrophe. Ich habe mal aus Spaß mit einen Oszilloskop unsere Netzspannung mal angeschaut. Das ist weit weg von einem Sinussignal, es war eher ein Dreieck. Unter solchen Bedingungen haben es die Trafos wirklich schwer.

Andreas hier im Forum, der eine Sonus Natura Lumina besitzt, hat von dem was ich bei ihn erlebt habe wesentlich bessere Netzqualität. Da hört man praktisch kein Brummen, weder von den Verstärker oder aus den Lautsprechern ...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cay-uwe am 03 Feb, 2020 12:18 49.

03 Feb, 2020 12:14 15 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
ProgNose
Haudegen




Dabei seit: 04 Jan, 2017
Beiträge: 712

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ich hab es auch zuletzt wieder bei zwei baugleichen Endstufen erlebt. Bei der einen war das Brummen des Trafos bis zum Hörplatz vernehmbar, bei der anderen nur ein ganz leises Summen direkt mit dem Ohr am Gehäusedeckel.

Ich denke, dass sich dieses mechanische Brummen auf andere Bauteile des Verstärkers bzw. Gerätes überträgt und sich schlimmstenfalls sogar negativ auf den Klang auswirken kann.

Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich sagen, dass bei Geräten mit brummendem Trafo dies überall der Fall war, egal wo ich sie ans Netz angeschlossen habe. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Trafo dann plötzlich mehr oder wenig gebrummt hätte, es war immer überall gleich. Egal ob an einer anderen Steckdose, in einem anderen Zimmer oder in einer anderen Stadt.

Deshalb glaube ich, der Einfluss des Stromnetzes ist für das Entstehen von Brummen gar nicht so groß, sondern viel mehr ist die Fertigungsqualität der Trafos dabei der ausschlaggebende Faktor.

_______________
Beste Grüße, Tom


"Music is the best!" (Frank Zappa)

03 Feb, 2020 16:47 09 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

@Tom,

im Großen und Ganzen bin ich da Deiner Meinung und habe auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du. Wenn Gehäuse mitvibriert haben, dann weil die Deckel aus Blech waren die durch das Streufeld von Trafos dazu angeregt wurden.

Den Fall mit der Spannungsqualität habe ich persönlich an der Sonus Natura Lumina von Andreas mitbekommen. Bei ihn war das geringere Brummen deutlich wahrzunehmen. Das konnte ich gut vergleichen, da ich sein Gerät bei mir und bei ihn installiert hatte und das an gleicher Kette, wie Vorverstärker, Lautpsrecher, etc.

Wie auch immer, es ist ein schwieriges Thema und nicht einfach zu handhaben. Gerade SET leiden sowieso wegen des hohen Ruhestroms unter einer schlechten Spannungsversorgung.

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

04 Feb, 2020 07:45 00 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19084

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Morjen, morjen,

mich fragt, warum man noch nicht auf die Idee gekommen ist nur noch Geräte ohne eigene Stromversorgung zu bauen - und einfach baulich Monstertrafos in die Hauskeller oder aufs Dach oder so zu stellen -
bei denen die Geräte dann über Wandsteckdosen die gewünschte Spannung abziehen können. Verwirrt

Der Dreck im Strom wird doch wohl immer schlimmer werden - von daher wäre es schon toll, alle Haushalte hätten ihren eigenen Monstertrafo mit Gleichrichtung für alle Gerätschaften.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

04 Feb, 2020 09:01 06 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

@Werner:

Das was Du sagst hört sich zwar gut an, ist aber nur sehr schwer realisierbar.

Trotzdem, ein gutes Netzteil hinzubekommen ist schon möglich und das ist auch durchaus messbar und zwar über eine Spektralanalyse. Allerdings muss der Messaufbau dafür sehr gut realisiert sein, denn jegliche Störung könnte zu Fehlmessungen führen.

Ich habe mir die Mühe gemacht so eine Spektralanalyse zu machen und habe lange gebraucht bis ich viele der Störquellen eliminiert hatte. Das ging los mit der Soundkarte, die Kabel und deren Führung und vieles, vieles mehr. Ich habe fast ein Tag gebraucht bis ich endlich alle offensichtliche Fehlerquellen beseitigt hatte.

Spektralanalysen sind nur sinnnvoll wenn man auch den Referenzpegel des Hauptsignals angibt. Das wird üblicherweise bei 1kHz gemacht und bei 1Watt Leistung, sprich an einen 8 Ohm Widerstand und 2,83Veff.

Unter den Bedingungen ist dies das Ergebnis von meiner Sonus Natura Lumina nach der Überarbeitung vom Netzteil.



Bei 1 kHz sieht man einen Balken, der den Pegel des Hauptsignals entspricht. Bei eine Spektralanalyse werden weitere Signale gemessen die durch die Anregung entstehen, so wie K2, K3, usw. Klirr, die ich hier mal gekennzeichnet habe.

Da die Spektralanalyse über das komplette Spektrum von 20Hz - 20kHz erfasst, wird dabei auch andere Signale wie Brummen, etc. aufgenommen. Würde es ein stärkeres Brummen geben, müsste es bei 50Hz und auch bei 100Hz auch so ein Balken oder ein Spitze in dem Bereich geben müssen.

Dem ist nicht so wie man aus der Messung sehen kann ...

Im übrigen, die kleinen vielen Zacken über das ganze Frequnezspektrum wird als Rauschteppich bezeichnet und es ist üblich, dass zu tieferen Frequenzen das Rauschen ansteigt.

Nur so am Rande.

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

04 Feb, 2020 16:59 47 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 725

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

hi cay-uwe,
dieser messchriebmacht ja einem class-d vertsärker alle ehre ;-) k2 hätte man so erwartet, mich wundert nur, daß ab k3 keine signifikanten k's mehr zu sehen sind - ich meine bei den niedrigen dbfs.. hast du da ne Erklärung für ?

_______________
vg tg

06 Feb, 2020 00:06 37 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

@tg:

Bei 1 Watt Leistung verschwinden die höheren Klirrwerte tatsächlich im Rauschen. Erst ab 2 Watt oder 4 Watt werden diese sichtbar.

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

06 Feb, 2020 06:29 54 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 725

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

ahh.. ok, das hatte ich nicht so auf dem schirm..

_______________
vg tg

06 Feb, 2020 14:17 19 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Wer viel misst, misst Mist könnte man sagen, oder eine große Vielfalt an Messvarianten wie bei ARTA können zu Messfehlern führen.

Ich habe Parameter bei der Messung des Spektrums falsch gesetzt, oder besser gesagt die Standardeinstellung von ARTA benutzt, die leider für die gewünschte Spektralanalyze nicht geeignet sind.

Ich möchte mir da die Details sparen und nur darauf aufmerksam machen, dass beim Digitalisieren von einzelnen Frequenzen, auch FTT ( Fast Fourier Transformation ) Fehler auftreten, die man entsprechend kompenzieren muss. Das wird durch sogenannte Fensterung erreicht, die je nach Analyze ihre Vor- und Nachteile haben. Die Standardeinstellung von ARTA ist leider für meinen Zweck ungeeignet gewesen ...

Demnach habe ich das korrigiert und dies ist das Ergebnis.



Ich habe die Messung bei 1Watt / 8 Ohm und 1kHz durchgeführt und habe die einzelenen Auffälligkeiten gekennzeichnet damit man eine Idee davon hat was diese bedeuten.

Da es mir im Wesentlichen um das Brummverhalten ging habe ich die Dämpfung in Relation zum Hauptsignal beschriftet. Wie man sieht sind 50Hz und 100Hz über 83dB gegenüber dem Hauptsignal bei 1kHz geringer. Das ist Faktor >4000, um genau zu sein 5000 niedriger. Bei 1Watt / 8Ohm bedeutet das, dass das Hauptsignal ein Pegel von 4Vp ( Volt Peak ) hat. Bei 50 und 100Hz liegt dieser bei 0,8mVp. Das ist für ein Röhrennetzteil einer Endstufe sehr gut, insbesondere wenn man die einfache Auslegung des Netzteils in Betracht zieht, was Ziel meiner Entwicklung war. Ich kann nur sagen, dass an meiner Sonus Natura Extremi mit ihren 95dB Empfindlichkeit nichts an Brummen zu hören ist.

Ja, wie es so ist, der große Vorteil von ARTA, die vielen Messmöglichkeiten, können auf der anderen Seite zur Falle werden. Ich bitte daher um Verständnis und Danke an User "tg" der mich mit seinen Fragen nachdenklich machte ...

Ein anderes Thema auf das ich angesprochen bin ist die Lebensdauer der benutzten ELKOs im Netzteil. Die Frage kam von einen Besitzer auf, der feststellte, dass die eingesetzten ELKOs mit maximal 85° Umgebungstemperatur angegeben sind und es würde doch welche mit 105° geben und diese besitzen bestimmt eine höhere Lebensdauer.

Das ist zwar auf dem Papier richtig, doch zum Einen muss man wissen, dass je höher die Spannungsfestigkeit ist, die erlaubte Betreibstemperatur geringer wird, wie auch wenn die ELKOs von der Größe kleiner sind. Das ist genau einer der Gründe weshalb ich die gewählten ELKOs benutze, sie müssen in das relativ kleine Gehäuse passen.

Nichts desto trotz möchte ich mal aufzeigen welche Lebensdauer von einen ELKO im gedachten Einsatz zu erwarten ist. Dazu muss man wissen, dass im Wesentlichen zwei Parameter für die Lebensdauer eines ELKO wichtig sind, das ist zum Einen die genannte Umgebeungtemperatur, aber auch der maximale Nennstrom mit dem eine ELKO betrieben wird. Einfach gesagt, betreibt man die ELKOs unter den Maximalwerten führt das zu Verlängerung der Lebensdauer. Dazu gibt es sogar mathematische Formel oder manche Hersteller dokumentieren das in ihren technischen Unterlagen.

Die Lebensdauer wird von Herstllern unter Maximalbedingung angegeben, also höchste zulässige Umgebeungstemperatur und Nennstrom. Da liest man zum Beispiel 85° / 5000h, was nicht anderes heißt, dass der ELKO 5000 Stunden Lebensdauer besitzt wenn er kontinuierlich bei 85° und maximal Nennstrom betrieben wird. Ich glaube es versteht jeder, dass das keine sinnvolle Dimensionierung wäre ...

Die von mir eingesetzten ELKOs haben einen maximalen Nennstrom von 600mA und betreiben tue ich sie bestimmt nicht bei 85°. Man bleibt natürlich darunter und im Fall der Sonus Natura Lumina habe ich eine Umgebungstemperatur von 50° und einen Strom von 232mA gemessen.

Das habe ich in die Grafiken der zu erwartenen Lebensdauer eingetragen und man kommt auf folgende Ergebnisse.



Der rote Punkt zeigt die Maximalbelastung an, bei 85° und 600mA Nennstrom und der 5000 Stunden Lebensdauer entsprechen. Der blaue Punkt ist der Einsatz unter den Bedingungen in der Lumina, wobei ich 300mA Strom genommen habe, nur um sicher zu gehen. Man sieht, dass dann die zu erwartete Lebensdauer 140.000 Stunden beträgt.

Um das mal aus einer anderer Sicht zu sehen. Würde man jeden Tag 2 - 3 Stunden die ELKOs in der Lumina unter Maximalbedingungen benutzen, dann bedeuten bereits 5000 Stunden ca. 5 Jahre Lebensdauer.

140.000 Stunden und 2 - 3 Stunden Musikhören am Tag heißt nicht anderes als ca. 140 Jahre Lebensdauer ...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

12 Feb, 2020 07:37 05 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19084

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Morjen morjen Cay-Uwe,

Elkos ist so ne Sache, da gebe ich gar nix auf irgendwelche Angaben mehr.

Meine Erfahrung ist, ein Elko hält entweder schier ewig oder platzt in den ersten 2-3 Wochen und fliegt dir um die Ohren:)

Da ich im Leben sehr viele Neugeräte anschaffte sind mir schon etliche Elkos um die Ohren geflogen - allesamt in der ersten Betriebswoche.

Das ist mir sogar schon bei den Super High End Teilen in einem futschneuen ASR Emitter 2 passiert.

Ansonsten ist da eigentlich heutzutage kein Verschleiß mehr , zumindest nicht in den ersten Jahrzehnten, daher finde ich es komisch, daß manche Hersteller, wie Aaron - angeblich schon bei wenigen Jahren alten Gebrauchtgeräten ein Refurbishing empfehlen. Zumindest Werner Enge machte da immer wieder drauf aufmerksam.

Ich selber hatte mal einen ASR Emitter 2 HD , den ließ ich 6 Jahre lang nonstop 24 h am Tag an -das waren weit über 50.000 Betriebsstunden.
Ca. 2007 verkaufte ich den weiter - und der läuft beim Besitzer heute noch.

Aber an Neugeräten - auch an Lautsprechern der Hochpreisklasse auf der Weiche - hatte ich schon mehrfach Probleme und die traten allesamt gleich zu Beginn auf.

Sogar ein DA Wandler aus der höherpreisigen Klasse (Teac D 10) ist mir anfangs der 90er frisch aus dem Karton gepellt in der ersten Woche hochgegangen.

Das ist leider meist eine Riesensauerei, macht nen Knall wie ein Bombeneinschlag und dann läuft extrem stinkendes flüssiges Zeug in der Bude rum.

Je mehr Elkos in einem Gerät sind, desto größer das Risiko, da zu Beginn was hochgeht.

Altersbedingte Elkoschlappen habe ich eigentlich nur selten bis gar nicht erlebt - erinnern tue ich mich aus dem Stehgreif nur an eine Klipsch RB 81 MK 2, wo ein Elko nach ca. 3 Jahren anfing nicht mehr korrekt zu arbeiten.

Geplatzt ist der aber nicht, wurde damals anstandslos die ganze Weiche getauscht.

Ich habe einige alte Geräte mit Elkos im Hause die sind teilweise knapp 30 Jahre alt und funktionieren noch perfekt.

Bei Röhrenamps machen mir viel mehr die Röhren sorgen, die sich klanglich recht schnell verändern können oder auich Störungen kriegen können, da erlebte ich schon sehr viele Dinge - und gerade ein guter Freund von mir, der sicher 30 Röhrenamps zusammensammelte ist eigentlich nur am "Warten" der Geräte. Da knackt es mal hier und spratzelt mal dort und brummt mal hier und mal dort.

Für meinen letzten Röhren CDP von Lector kaufte ich gar neue und speziell vermessene Röhren , die wesentlich teurer waren als der Standard und das spratzelte schon von Tag eins an leise vor sich hin, so daß die in der Tonne landeten.

Ähnliches erlebte ich mit Röhren in Hybrid Verstärkern von Luxman und Musical Fidelity oder auch Studio Equipment wie den SPL Vitalizern.

Da haben mir auch keine Herstellerstatistiken weiter geholfen, von wegen, man hat nach Anschaffung 20.000 Stunden Ruhe im Karton.

Als Gitarrist hatte ich anfangs der 90er mit meinen diversen Marshalls sogar dermaßen den Frust, daß ich einige Jahre lang mit elektronischen Effektgeräten direkt ins Mischpult ging zum recorden.

Was ich damit sagen will, wenn dein Kunde sich schon Sorgen wegen der Lebensdauer von Elkos macht, dann müßten ihm ja wegen der Röhrentechnologie an sich gar graue Haare wachsen:)

Da kann er froh sein, daß die Lumina eine Endstufe ist und kein Vollverstärker, denn da dürfte jedes Lautstärkepoti vor den Elkos schlapp machen.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

12 Feb, 2020 09:01 09 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Pech kann man immer mal haben und davor ist keine Komponente vollkommen ausgeschlossen.

Bei der Entwicklung der Lumina ist mir auch passiert, dass ein neuer ELKO gleich beim ersten Mal Benutzung in die Luft gegangen ist. Zum Glück war es ein kleiner ELKO und geringe Spannungen. Hat mir ein Teil vom Gehäuse total versaut und ich habe einige Zeit gebraucht bis das wieder sauber war.

Potis ist auch so eine Sache, wobei ich mit gekapselten Potis sehr gute Erfahrungen habe, zum Beispiel mit den von ALPS oder TKD Potis mit Leitpaste.

Offene Potis wie in vielen Consumer-Geräten eingebaut können da schon zum Problem werden.

Bei Röhren ist natürlich die Lebensdauer auch so eine Sache. Das war der Grund weshalb ich mich für die EL156 entschieden habe, der nachgesagt wird, dass sie sehr robust ist. Zum Glück gibt es da genung Erfahrungswerte, die das auch bestätigen. Nichts desto trotz, hatte ich schon einen Vorfall, dass eine Röhre Probleme mit der Heizung hatte.

Shit happens und solange Einen kulant geholfen wird ist alles OK.

P.S. Besagter Kunden hat sich gleich einen zweiten Satz Röhren mitbestellt Zwinker

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cay-uwe am 12 Feb, 2020 09:30 26.

12 Feb, 2020 09:22 55 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 725

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von cay-uwe
Wer viel misst, misst Mist könnte man sagen, oder eine große Vielfalt an Messvarianten wie bei ARTA können zu Messfehlern führen....

alter.. das nenn ich mal ein professionelles herangehen.. Respekt !

_______________
vg tg

14 Feb, 2020 23:39 44 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ich habe die ersten Sonus Natura Lumina Updates installiert und kann daher sagen, dass die Qualität der Netz-Trafos sehr gut ist, denn wie berichtet brummen diese mechanisch viel weniger.

Ich habe das mal mit einen Kundengerät hinterhört, das ich aktualisiert habe. Mit dem alten Trafo bestückt, welches ich auch nicht schlecht fand, war ein leichtes Brummen am Hörplatz bei mir zu vernehmen, aber mit dem Neuen ist bei mir nichts mehr zu hören. Erst wenn man sehr nahe am Gerät steht, merkt man, dass der Trafo etwas brummt. Das ist aber wie gesagt etwas was sich leider nicht ganz vermeiden lässt.

Auf jeden Fall bin ich froh, endlich auch für den Netz-Trafo einen guten Hersteller gefunden zu haben ...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

17 Feb, 2020 18:12 42 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Foren As




Dabei seit: 12 Feb, 2020
Beiträge: 126

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Cay-Uwe,

hast Du einmal, anders als auf dem Bild weiter vorne, den Trafo auf Gummitüllen gesetzt? Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gruß Eberhard

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 17 Feb, 2020 22:50 44.

17 Feb, 2020 22:50 22 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Eberhard,

auch wenn man es nicht sieht, der Netz-Trafo ist auf kleinen Gummipuffern montiert. Das macht einiges aus, aber wie gesagt, ganz vermeiden lässt sich das mechanische Brummen nicht.

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

18 Feb, 2020 07:45 49 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19084

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Morjen morjen,

wir haben damals mit verschiedenen Gummilagerungen am Ringkerntrafo des Pop Pulse MD 180 amps rumexperimentiert, gebracht hat das allenfalls homöopathisch was.

Dafür war das ein Riesenaufwand.

Aber mal was anderes - Prinzipfrage -

wenn ja bekannt ist, daß Ringkerne und Philbert Mantelschnitts und weiß der Geier - eben diese ganzen Retro Geschichten am aktuellen Stromnetz problemanfällig sind -

warum versucht man da nicht mal Röhrenamps mit Schaltnetzteilen zu bauen?

Oder führt das wieder zu anderweitigen Problemen?

Verwirrt

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

18 Feb, 2020 10:11 56 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 302

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Werner,

es gibt Verstärker mit aufwendigen Halbleiter Netzteilen bis hin zu Schaltnetzteile.

Für mich wäre die Entwicklung eines Schaltnetzteils Neuland und würde mich einiges an Zeit kosten bis ich so etwas auf die Beine gestellt habe. Mit geregelten Hochpannungsnetzteile habe ich bereits schon während meines Studiums Erfahrungen gesammelt.

Das ist aber bei der Sonus Natura Lumina nicht der Punkt, die sollte klassisch aufgebaut werden. Daher der Aufwand für den Netz-Trafo ...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

18 Feb, 2020 11:03 53 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
Seiten (6): « vorherige 1 2 3 4 [5] 6 nächste »  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:
Kellerkind-Audioforum » Verstärker » Röhrengeräte » Sonus Natura Lumina - Röhrenendstufe » Hallo Gast [anmelden|registrieren]

radiosunlight.de Geblockte Angriffe: 1.5941594363816E+231.5941594363816E+241.5941594363816E+231.5941594363816E+871.5941594363816E+231.5941594363816E+241.5941594363816E+231.5941594363816E+73 | prof. Blocks: 1528 | Spy-/Malware: 1847
CT Security System lite v3.0.4: © 2006 Frank John & cback.de
Impressum | Datenschutzerklärung Impressum

Powered by Burning Board Lite 1.0.2pl3 © 2001-2007 WoltLab GmbH