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monkeybass
Gast


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Wow, das finde ich super wenn ein Anbieter wie Quobuz so flexibel ist und auf Hinweise der Kunde reagiert, das schafft vertrauen und bindet die Kunden.

Seitdem ich spotify habe (ich habe mich nur wegen der Mädels für Spotify entschieden, weil unter Teenies muss es spotify sein, da geht was anderes gar nicht) höre ich viele Sachen vorher an welche ich früher einfach bestellt hätte, und habe mir so einige Fehlkäufe erspart. Auch schon einiges neues entdeckt, wenn mir etwas wirklich gefällt will ich es aber dann auf Vinyl....

Jeder muss selbst raus finden was einem wichtig ist.... und die richtige Mischung aus den Möglichkeiten die es heutzutage gibt finden....

14 Feb, 2020 10:27 55
mannitheear
König


Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 940

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Vinyl kaufe ich übrigens am liebsten wenn noch ein Downloadcode (mindestens in CD-Qualität) dabei ist... Ja
Prost

14 Feb, 2020 10:41 00 mannitheear ist offline Email an mannitheear senden Beiträge von mannitheear suchen Nehmen Sie mannitheear in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19004

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Bei mir ist Hauptsache die Mucke spielt und spielt so gut, daß ich keinen Gedanken ans Drumherum verschwenden muß und daß ich Spaß hab.

Was da letztlich dahinter steckt - ist mir eigentlich schnuppe-

ich war halt froh, daß ein Zimmer mit 22 qm frei wurde im Haus, da da nur CD s lagerten bis hoch an die Decke.

Habe wohl irgendwo um 2.000 Scheiben behalten.

Benutzen tue ich die halt nicht mehr.

Prost

_______________
Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

14 Feb, 2020 16:24 39 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Dauergast
König


Dabei seit: 30 Jun, 2016
Beiträge: 879

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Ich verstehe diese ganze Diskussion sowieso nicht. Immer wird Streaming gegen physischen Besitz von Tonträgern gesehen. Das sind für mich zwei Welten, die tadellos nebeneinander existieren. Die Frage, was passiert, wenn Tidal gewisse Titel nicht mehr anbietet oder an gewissen Titeln die Rechte nicht mehr besitzt ist Unsinn. Kaufen könnte ich dann immer noch. Außerdem besitze ich ca. 3000 Tonträger. Gerade deswegen ist Streaming für mich ein Segen. Ich brauche, wie Werner, eigentlich einen eigenen Raum um alles zu lagern. Ich bin mittlerweile über 60 und ein großer Liebhaber physischer Tonträger. Aber Streaming, in der heutigen Top Qualität, ist für mich eine der fortschrittlichsten Errungenschaften. Alleine das Entdecker Potential kann mir kein Plattenladen bieten. Tidal liegt inzwischen bei 70 Millionen Titeln.

_______________
Gruß
Ingo

15 Feb, 2020 07:50 25 Dauergast ist offline Email an Dauergast senden Beiträge von Dauergast suchen Nehmen Sie Dauergast in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Alle Philosophien können nebeneinander bestehen, keine Frage, ich praktiziere es ja auch so....

Ich stelle nur meine Sichtweise dar.... für mich ist der Besitz des Tonträgers auch Teil des Respekts gegenüber den Künstlern.... bei Streaming zahle ich dafür gewisse Zeit etwas zu hören, nehme also vorweg, dass ich irgendwann darauf verzichte...

15 Feb, 2020 13:28 14
Dauergast
König


Dabei seit: 30 Jun, 2016
Beiträge: 879

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Zitat:
Original von monkeybass
Alle Philosophien können nebeneinander bestehen, keine Frage, ich praktiziere es ja auch so....

Ich stelle nur meine Sichtweise dar.... für mich ist der Besitz des Tonträgers auch Teil des Respekts gegenüber den Künstlern.... bei Streaming zahle ich dafür gewisse Zeit etwas zu hören, nehme also vorweg, dass ich irgendwann darauf verzichte...


Tidal ist ein von Künstlern organisierter Dienst. Und verzichten muss ich erst dann, wenn ich kündige oder der Dienst geht pleite. Ich bin sogar bei zwei Diensten Abonnent. Das kostet mich zwar 40 € im Monat, weil beides im Hifi Format betrieben wird. Da spare ich aber immer noch. Ich habe früher ca. 200 € im Monat für Tonträger ausgegeben. Jetzt kaufe ich nur noch ausgewählte Titel auf Vinyl. Cds gar nicht mehr.

_______________
Gruß
Ingo

15 Feb, 2020 13:37 38 Dauergast ist offline Email an Dauergast senden Beiträge von Dauergast suchen Nehmen Sie Dauergast in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19004

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Hallo Freunde und Olsen,

ich habe gestern - angetörnt durch diesen Thread - nochmal die Datenreduzierung mit maximaler Qualität und die HD Geschichten auf Amazon mit einigen Rock Scheiben verglichen.

Bisher ging ich davon aus, daß Amazon MP 3 mit variabler Bitrate und minimum Bitrate 256 verwendet.

Nein, wenn man sich den Standard anzeigen läßt, so arbeitet dort ein anderes Datenreduktionssystem, welches Opus heißt und anderen datenreduzierten System überlegen ist.

Hier Wiki dazu -

https://de.wikipedia.org/wiki/Opus_%28Audioformat%29

ich konnte nämlich - verwendete letztlich Kopfhörer - wirklich keinen Unterschied raushören , allenfalls erahnen - wie gesagt - übliche Metalgeschichten.

Da Amazon Opus mit einer Bitrate von mindestens 256 variabel benutzt (Opus geht bis 510!!!) ist da ggü. dem Flac bei HD und Ultra HD hörbar auch sehr wenig zu erwarten.

Das neueste Opus Verfahren ist vom 12. April 2019 - ursprünglich in der ersten Version entwickelt in 2010.

Es gibt aber wie mehrfach in diversen Threads erwähnt einiges zu beachten:

1) Die Amazon App verwenden, nicht den Browser
2) egal ob HD/Ultra HD oder Opus -
bitte unbedingt bei den erweiterten Einstellungen des Kontos eingeben, daß ihr keine Lautstärkeanpassung wollt der Titel, damit alles gleich laut spielt.
Standardmäßig ist da nämlich das Kreuz gesetzt, daß die alles platt drücken -da braucht ihr euch nicht wundern, wenn ihr am streamen mit der High End Anlage keinen Spaß habt.
3) Solltet ihr keinen HD/Ultra HD Vertrag haben- dann in den Einstellungen maximale Qualität ankreuzen. Es gibt verschiedene Bitraten !

Prost

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Prost

15 Feb, 2020 15:48 22 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19004

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Hallo Martin und Ingo,

da muß ich nochmal was loswerden aus meiner History in puncto Verfügbarkeit.

Martin fragt da ja danach - und geht davon aus, nur weil er eine Platte,CD, Kasette daheim stehen hat, daß die auch ein Leben lang für ihn verfügbar ist, dem war bei mir keineswegs so.

Was Schallplatten anbelangt, da sind mir in den frühen 80er Jahren mal über 400 Schallplatten in einer einzigen heißen Sommernacht kaputt gegangen, weil es so heiß war, daß sie verwellten und unbrauchbar waren.

Die meisten Schallplatten , die ich besonders oft hörte, mußte ich mir mehrfach kaufen, da sie trotz intensiver Pflege irgendwann das Spratzeln anfingen und mich das fürchterlich nervte.

Als naß abspielen in Mode kam verhunzte ich mir einen Großteil meiner Plattensammlung da es nur noch knackte und krachte und sich da irgendwelche Kristalle vom Reinigungsmittel reinsetzten und nicht mehr raus gingen.

Kasetten kaufte ich bergeweise, hatte also vieles doppelt gekauft - auf Kasette und Platte - da ich auch auf dem Walkman und im Auto hören wollte - die meisten Kasetten waren nach kurzer Zeit kaputt, im Prinzip waren die Kaufkasetten billigste Bänder, nicht mal Chrom!

Und kosteten anfangs der 80er schon um 20 DM! Ein paar Mal im Sommer im Auto oder am Badestrand im Walkman - Müll - teilweise sind die ganzen Hüllen zerlaufen!

Danach überspielte ich meine Platten selber auf höchstwertigen Kasetten, wo die Bänder teils mehr kosteten als die Platten -

großer Nachteil, hat man hochwertige Tape Decks verschiedener Hersteller gekauft mit unterschiedlichen Azimuteinstellungen - klang das Grotte!

Es dauerte auch keine 10 Jahre, bis ich alles wegschmeißen konnte, da unanhörbar geworden.

CD s - ist auch nicht so viel besser, wenn auch verschleißfreier. Da gabs - stand auch in allen Hifi Gazetten - ne Zeitlang massive Probleme mit Pilzfraß und Beschichtungeproblemen oder daß sich der Aufdruck durchgefressen hat.

Ich selber hatte über die Jahre bestimmt um 100 Ausfälle erlebt, wo teilweise sich die Beschichtung komplett zersetzte nach 15-20 Jahren.

Da hatte ich nur noch Brösel in der Packung.

Und nein, die liefen nicht im Auto und waren nur eingelagert und allenfalls alle paar Jahre mal zum Hören aus dem Archiv gekramt.

All diese Risiken und Ausfälle entfallen halt beim Streamen.

Prost

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Prost

15 Feb, 2020 16:02 40 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
wattläufer wattläufer ist männlich
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Dabei seit: 28 Feb, 2015
Beiträge: 30

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Zitat:
bitte unbedingt bei den erweiterten Einstellungen des Kontos eingeben, daß ihr keine Lautstärkeanpassung wollt der Titel, damit alles gleich laut spielt.


vielen Dank für den Tipp.
Hatte das Keuz garnicht beachtet.

Ich bin seit Jahren bei Spotify.
Hab vor kurzem Amazon HD Music ausprobiert.
Gefiel mir klanglich nicht. Selbst meine Frau, die das eigentlich null interessiert, sagte, dass sie was bei Amazon am Klang stören würde.

Dann habe ich Tidal ausprobiert.
Gefällt mir klanglich sehr gut.
Auch, dass Tidal Musikvideos anbietet.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Klangunterschied mir nicht bei jeder Art von Musik aufgefallen ist.

Bei meiner bevorzugten Musik (Jazz) war es hörbar.

VG

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von wattläufer am 15 Feb, 2020 16:18 10.

15 Feb, 2020 16:17 13 wattläufer ist offline Beiträge von wattläufer suchen Nehmen Sie wattläufer in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Ich kaufe Platten seit mehr als 40 Jahren, manche sind noch deutlich älter.... alles lassen sich noch abspielen, klar knistern einige.... der Unterschied zwischen Digital und Analog ist der, dass Analog vielleicht mal knistert oder rauscht, aber trotzdem funktioniert.... Digital funktioniert oder nicht .... 1 oder Null....

15 Feb, 2020 17:54 29
Olsen Olsen ist männlich
König




Dabei seit: 18 Nov, 2015
Beiträge: 760

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Zitat:
Original von monkeybass
Ich kaufe Platten seit mehr als 40 Jahren...


Boar, bist du alt Und weg Clowni

@Werner: den Unterschied zwischen 320 und hd muss ich mal noch testen, wenn ich dazu Lust habe. Ich hatte in meinem Test nicht bedacht, dass ich vielleicht auch verschiedene Master höre. Das macht den Test natürlich nutzlos. Prügel

15 Feb, 2020 19:24 29 Olsen ist offline Email an Olsen senden Beiträge von Olsen suchen Nehmen Sie Olsen in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19004

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Zitat:
Original von monkeybass
Ich kaufe Platten seit mehr als 40 Jahren, manche sind noch deutlich älter.... alles lassen sich noch abspielen, klar knistern einige.... der Unterschied zwischen Digital und Analog ist der, dass Analog vielleicht mal knistert oder rauscht, aber trotzdem funktioniert.... Digital funktioniert oder nicht .... 1 oder Null....


Hallo Martin,

wenn dem so wäre (digital ja oder nein), könntest du keine einzige CD oder DAT sprungfrei und ohne Aussetzer genießen.

Die Fehlerkorrektur in CD Playern ist mehr als aufwendig, um Preßfehler, Datenlücken, Spurfehler, Löcher in der Oberfläche usw. korrigieren zu können bzw./und Zwischenwerte zu errechnen. Bei DAT wurde sogar eine zusätzliche Spur mit 40% der ursprünglichen Datenmenge angelegt.

Dabei gingen die Hersteller verschiedene Wege in den 80ern und 90ern, um den CD s Herre zu werden, so wurden früher in Playertests in den Zeitschriften sogar angegeben bis zu wie viel mm Datenlücken die Player auffüllen können.

Die High End Hersteller nutzten das und bauten nur minimale Korrekturen ein, machten dafür aber eine Mordkosntruktion fürs Laufwerk, die zigtausende kosten und zig Kilo wogen - wie Teac/Esoteric mit den VRDS und später Neo VRDS Laufwerken, wo die CDs in eine konkave Plattenform gedrückt wurden. Ich besaß da reine CD Laufwerke, die über 25 Kilogramm gewogen haben!

Da hieß es dann, wenn die CD s nicht laufen oder clickern bei der Wiedergabe, schmeiß die CD s fort, sie sind Schrott, während das Computerlaufwerke noch locker abspielten.

Fast jede CD, die ich mir in den 90er Jahren genau anschaute und auf eine glatte Unterfläche legte war nicht plan ! Ber der hohen Umdrehungszahl kannst du dir sicher denken, was das für die Laufwerke und noch mehr die Laserführung der Player bedeutete.

Ein Tonmeister und Studio Mitinhaber machte mich dann mal drauf aufmerksam Mitte der 90er Jahre meine CD s gegen das Licht einer Schreibtischlampe zu halten -

über die Hälfte der CD s sahen aus, als ob hätte da einer mit einer kleinen Schrotflinte drauf geschossen - lauter klitzekleine Löcher in der Beschichtung, wo das Licht durchfiel wie durch eine Glasscheibe.

Der Mann wechselte daher selber zurück auf Schallplatte, da er den Einsatz der dazu notwendigen Fehlerkorrektur und Zwischentöne , die errechnet werden müssen als schädlicher sah, wie sein früheres Knistern bei Schallplatten nach dem Motto: Auf den Platten höre ich wenigstens, wenn was an der Platte kaputt ist, bei meinen CDs kann ich zigmal dieselbe kaufen aus unterschiedlichen Presswerken und sie unterscheiden sich wegen dem unterschiedlich notwendigen Einsatz der Fehlerkorrektur unvorhersehbar im Sound.

Ganz früher hatte ich meine CD s noch an Freunde verliehen und denen immer wieder gepredigt, die gennausowenig mit den Fingern zu betatschen, wie ihre Schallplatten, stieß aber auf taube Ohren da die Presse denen immer den Vorteil von CD einbläute von wegen unempfindlich gegen Fiingerabdrücke, was ein Fehlschluß und Momentaufnahme war.

Zwar konnten in den meisten Fällen die meisten Player so was locker wegrechnen und die Musik spielte weiter trotz verdeckter Daten -

aber es gibt kaum aggressiveres als Schweiß von Menschen - iund diese Tatschen haben sich bei vielen CD s im Laufe der Jahre durch die Schicht gefressen und sie wurden immer ungenießbarer, manche sogar auf Dauer nicht mehr abspielbar.

Natürlich hatte ich auch Schleifgeräte wie den Game Doktor, bei denen man die CD und Playstation Scheiben abschleifen und glätten könnte.

Ich habe damals mit der Hobo von Sarah K das Experiment gemacht, die ich zuvor auf eine CD Rom überspielte.

Nach dem Abschleifen war die Räumlichkeit weg und das Laufwerk meines Esoteric UX 1 (15.000 Euro Player) gab ca. 60 db laute Laufwerksgeräusche von sich um die noch auslesen zu können, ich dachte, der fliegt mir auseinander.

Irgendwann gewöhnte ich mir an von CD s gleich nach dem Kauf vor dem ersten Abspielen eine Sicherheits CD Rom zu machen und mit in die Hülle zu legen.

Als dann die ersten CD s Ausfallerscheinungen hatten im Laufe der Jahre und ich die CD Roms abspielen wollte, liefen die auf manchen Playern super, auf anderen clickerte sie bei der Wiedergabe rum oder gingen gar nicht, weswegen ich mit einigen CD Player Herstellern, wie Teac/Esoteric Kontakt aufnahm, die mir erklärten, daß das alles schlecht kompatibel ist und mir dann Rohlinge nahelegten, die auf ihren Playern funktionieren.

Übrigens gab es auch CD s mit Kopierschutz, bei denen war es erst nach dem Kauf gar nicht möglich sich eine Sicherung zu brennen.

Natürlich werdet ihr jetzt sagen - mensch warum haste das nicht einfach auf Festplatte geschaufelt - ganz einfach, das waren die 90er und das Millenium -
da hatte ich noch nicht mal einen PC - geschweige denn was von Internet gewußt.

Und weiß auch gar nicht, ob so was zui dieser Zeit schon speichertechnisch möglich gewesen wäre, ich arbeitete mit einem CD Brenner aus dem Profibereich, mit dem ich auch die Aufnahmen meiner Band von Band auf CD bannte.

Ich könnte sicher ein Buch schreiben über das, was ich mit verschiedenen Meiden erlebte, es hat alles einen Haken (meistens mehrere) - auch das Streaming ist keine heilige Kuh.

Ich habe erst vorgestern nacht einen Tobsuchtsanfall bei Amazon gekriegt.

Alle paar Tage, machmal auch Wochen - kommt in der App die Meldung, daß eine neue Version vorliegt, und ob man die downloaden will, da bei mir alles läuft, habe ich da keinen Bock drauf.

Jedenfalls vorgestern nacht kam dann die Meldung beim Abmelden, daß ein debug in der Rockbox vorliegt ohne daß eine Maßnahme empfohlen wurde.

Als ich dann die App wieder öffnete kam: Möchten sie Amazon verknüpfen mit ich weiß nicht mehr irgendein Fremdwort.

Ich ging auf nein und flupp - die App war komplett von meinem PC verscwunden und ich mußte alles komplett neu installieren und laden.

Da mein Archiv zigtausende CD s enthält dauert das dann ewig!

Danach mußte ich dann wieder alle Kontoeinstellungen von vorne machen, sonst wäre nur MP 3 gelaufen, hätte ich bei jedem Song ne Titelmeldung auf dem Schirm, würde der PC direkt mit Amazon starten und alles in gleicher Lautstärke abgespielt und komprimiert werden.

Deswegen mache ich nicht gerne neue Versionen auf den PC, wenn eine alte noch läuft, never change a winning team.

Auch muß man sich dann neu anmelden, weswegen ich erstmal an den Tresor muß - das ellenlange Passwort rausholen - und das dann mühsam eingeben.

Merken kann ich mir gerade so das Passwort fürs Forum hier und das hat schon über 40 Zeichen und vergaß ich anfangs immer wieder.

Dennoch bin ich insgesamt sehr froh und dankbar für die Streaming Geschichte - insbesondere, weil es in meiner Umgebung gar keine klassischen Musikgeschäfte mit individueller Beratung mehr gibt.

Streamen schränkt aber auch ein - früher konnte ich meinen Freunden immer eine Freude machen, wenn ich ihnen eine Schallplatte- später eine CD kaufte - heute wollen die so was gar nicht mehr.

Kommentare wie: Was soll ich denn damit - oder wo soll ich das denn heute noch abspielen ?.....hörte ich mehr als einmal.

Also kauft man Schnaps - Problem ist, die meisten haben sich das Saufen abgewöhnt oder dürfen von der Frau aus nicht mehr.

Rauchen tut eigentlich auch keiner mehr - bis auf einer - in der Regel und Hilflosigkeit bringt man dann einen Gutschein oder Bargeld im Umschlag mit.

Es hat nicht alles nur Vorteile und wo Licht ist, ist auch Schatten.
Bei mir ist auf Grund meines Verbraucherverhaltens und weil es einfach schier unendlich viel tolles Zeug gibt - jegliches greifbares Medium verstorben.

Ich habe bis vor einiger Zeit von bestimmten Bands - wie Iron Maiden - aus Verbundenheit immer noch die CD s gekauft - das habe ich nun auch seit vorletztes Jahr eingestellt.

Liegt hier irgendwo rum und staubt ein.

Das Jäger und Sammlerverhalten verstehe ich aber dennoch - war lange genug selbst einer, aber irgendwie ist das Abenteuer drumrum weggefallen, woran ich früher Spaß hatte, wie samstags mit meinem Lieblingsmusikberater abhängen.

Ich habe einfach niemanden mehr, wo ich mich über die Struktur von Kompositionen und Mixe usw. ausquatschen kann. Zwar habe ich einige prominente Musikerfreunde, aber wenn die dann einmal im Jahr oder so Zeit haben für mich - dann pappeln die lieber über Haustiere und Garten und Familie als über Musik, was ich nachvollziehen kann.

Die ganzen Freunde von früher, wo ich mich an den Wochenenden mit getroffen habe und jeder seine neuesten Platten/CD s mitbrachte und es auf die Reise ging- die haben heute keine Zeit und Lust mehr für so was - und ackern um ihren Nachwuchs zufrieden zu stellen oder sind taub oder tot. Wobei letzteres immer mehr zutrifft.

Einige sind auch einfach verschwunden, von denen findet man nicht mehr mal eine digitale Spur und ich weiß nichtmal ob die noch leben.

Insbesondere bei einem Stuttgarter Genossen, der für mich der große Traumbruder war, hat mich da schwer getroffen - aber es existiert niemand mehr aus seiner Familie und er selber verschwand in den 90ern völlig vom Schirm, als seine große Liebe in die Brüche ging.

Das war mein persönlicher und realer "Superman" - der wußte einfach alles über Rock und Metal.

Durch seine Connections hatte der vieles aus dem Studio - Originalbänder!

Was ich sagen will, Martin, so leicht, wie du denkst, oder auch andere , ist es oft im Leben nicht, wenn man mal tiefer eintaucht. Bei vielen Dingen geht man mit einem Schubkarren voller Vorurteile ran oder plappert nach......ist mir selbst oft genug passiert - mich hat man schier in Ketten an den PC binden müssen und hirnwaschen, bis ich mal etwas tiefer in Streaming eintauchte - das war schon damals mit Filme so.

Überreden wollte ich heute trotzdem niemand zu so was.

Es gibt da einfach - wie Ingo erklärte - verschiedene Sachen mit verschiedenen Profilverträglichkeiten.

Aber in allen Bereichen ist nicht alles Gold, was glänzt.

Prost

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Prost

16 Feb, 2020 09:47 17 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Dauergast
König


Dabei seit: 30 Jun, 2016
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Genau so ist das. Wie gesagt, verstehe ich die ganze Diskussion nicht. Beide Welten haben Vor- und Nachteile. Auch ein Plattenspieler kann mal einen Defekt haben oder die Nadel ist abgenudelt. Zumindest habe ich, beim streamen, immer gleich bleibende Qualität. Das kann ich von der Schallplatte nicht behaupten. Sowohl die Platte, als auch der Tonabnehmer, unterliegen ständigem Verschleiß und die Qualität der Wiedergabe verändert sich, genau genommen, fortlaufend. Deswegen liebe ich trotzdem Vinyl, weil die Schallplatte einfach einen ganz besonderen Charme hat. Vor allem auch haptisch und durch das Art Work der Cover. Auch sind natürlich Platten Dreher echte Hingucker.
Deswegen finde ich einen Verweis, das man schon über 40 Jahre Platten kauft, wenn man gerade 50 geworden ist ziemlich albern. Ich habe mit 8 oder 9 Jahren jedenfalls noch keine Platten gekauft. Vielleicht bin ich ja ein Spätzünder.

_______________
Gruß
Ingo

16 Feb, 2020 10:11 14 Dauergast ist offline Email an Dauergast senden Beiträge von Dauergast suchen Nehmen Sie Dauergast in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Hey, was glaubst du wann ich meine ersten Kiss und AC DC Platten kaufte ? Da waren schon Beatles Platten im Haus.... schon damals bekam ich regelmäßig Platten geschenkt, wie auch jetzt noch .... die Live at Leeds Erstpressung war ein Mega Geschenk zu meine 50er, genau wie die Beatles Vinyl Singles Box die ich bekommen habe ....

Ich will gar nicht sagen, dass meine Einstellung die einzig wahre ist.... aber erst ist meine Einstellung und dazu stehe ich... jeder muss auf seine Art glücklich werden :-D

16 Feb, 2020 11:09 46
seven
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Dabei seit: 21 Jan, 2020
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Lieber Werner,

vielen Dank für den tollen Beitrag. Hat mich sehr berührt.

Serges
Seven

_______________
Quellen: Mac Mini, Sonos Connect, TV
Wiedergabekette: RME Adi-2 > XTZ Edge A2-300 > Wharfedale Linton 85
Kopfhörer: Sennheiser HD 600

Team Holzohr

16 Feb, 2020 11:44 52 seven ist offline Email an seven senden Beiträge von seven suchen Nehmen Sie seven in Ihre Freundesliste auf
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Thivanese



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Jau,

als ich auf die Welt kam hatte mein Papa schon eine recht große Plattensammlung - so ein 3 Meter Schrank war das.

Schon in frühester Jugend mußte er mir schon Platten kaufen, wenn wir in der Stadt waren - ich meine die ersten waren von Ricky King und Abba. Da war ich allenfalls im Kindergarten.

Vom eigenen Taschengeld eigene Sachen - kaufte ich zuerst Kasetten!

Die erste war irgendwas von Mopsy Mops. Kurzum Hörspiele:)

Ich hatte in frühester Kindheit ganze Berge von Hörspielen - auf Kasette und Platte. Kasette war halt ein Muss, da wir fast jedes Wochenende auf dem Campingplatz waren und ich nur mit Kasette alles tragbar hatte und mit Batteriebetrieb. Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an die kleinen Mono Kasettenrecorder erinnnert, die auch ein Mikrofon mit dabei hatte, daß man Gespräche aufnehmen konnte.

Ich hörte aber auch viel Zeug von meinem Vater sehr gerne als Lausbub - wie Peter Alexander, Heintje, Ernst Mosch und die Egerländer - besonder begeistert war ich aber von amerikanischer Militärmarschmusik. Ich mußte auf alle Stützpunkte im Umkreis, wenn da die Kapellen spielten- das fand ich immer total klasse und habe dann denen dort ihr Eis weggefressen und die Bestände schier dezimiert.

Man konnte mich rollen als Bub, mit 10 hatte ich die 100 Kilo voll.

Von all den Medien besitze ich aber heute wirklich gar nichts mehr - das ging alles kaputt im Laufe der Zeit, egal was.

Als ich eingeschult wurde in die erste Klasse bekam ich mein eigenen Musikzimmer - und eine große Musiktruhe - damals schon mit integrierten TV, Plattenspieler und Radio. Das war ein Trum, ich mußte auf einen Schemel steigen um die Schallplatten oben einzulegen.

Das Zimmer war natürlich nicht nur zum hören, sondern auch musizieren da, mein Vater legte viel wert darauf, daß alle 5 Kinder Instrumente konnten oder zumindest singen konnten - letzteres konnte ich nie - daher stürzte ich mich auf alle möglichen Instrumenten , angefangen mit den Klassikern - wie Blockflöte, Xylophon, Mundharmonika und Akkordeon -

bis ich bei Gitarre landete, das dauerte:) Und kam einiges dazwischen bis hin zu Zither und Jagdhorn:)

Zum Metalhead wurde ich erst sehr spät und totalen Zufall - im März 1982 - als ich in der Hiparade Run to the hills von Iron Maiden hörte - vorher war ich ein musikalisches Weichei. Desto mehr Schnulz und Schmalz und heile Welt, desto lieber:)

Sozusagen aber bitte mit Sahne! :)

Jedenfalls gabs für mich kein Halten mehr, als ich Run to the hills hörte - das war so anders, als alles was ich kannte - und änderte über Nacht mein ganzes Leben und Denken über Musik und ich tauchte ein wie ein Bekloppter.

Prost

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16 Feb, 2020 16:11 43 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
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