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Kellerkind-Audioforum » Lautsprecher » Passive LS » Veschiedene Marken » Wharfedale Linton 85 - seriöser Test 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Olsen Olsen ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 18 Nov, 2015
Beiträge: 1056

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Hey Eberhard,

du kennst dich da doch gut aus. Was sagst du denn zu den Werten des NAD 777v3. Ist da was auffällig?

Lg

10 May, 2020 08:28 12 Olsen ist offline Email an Olsen senden Beiträge von Olsen suchen Nehmen Sie Olsen in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Routinier




Dabei seit: 12 Feb, 2020
Beiträge: 440

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Hi Olsen,

diesen NAD kenne ich nicht, habe aber einmal im Netz nach Daten geschaut.
-> HIER findet sich die Angabe
Dämpfungsfaktor >60 bei 8 Ohm.

Die Linton liegen im Bassbereich lt. -> stereophile deutlich darunter, d.h. der DF wird dort eher um 30 erreichen.
Normalerweise würde ich denken, daß dieser DF genügt. Angesichts der Abstimmung der Linton kann aber ein Versuch mit einem anderen (Leih-?)Verstärker, welcher für DF im Bereich > 50 bei 4 Ohm-Belastung ausgelegt ist, vielleicht neue Erkenntnisse bringen.

Gruß Eberhard

10 May, 2020 09:34 25 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
Rudolf
Foren As




Dabei seit: 13 Oct, 2019
Beiträge: 156

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Hallo zusammen,

Eberhard bringt es auf den Punkt:

Zitat:
Original von E8
Solche Systeme benötigen dringend Verstärker, die sie an die straffe Leine nehmen, also niedrigen Innenwiderstand am Ausgang aufweisen -> hoher elektrischer Dämpfungsfaktor.

Die Linton harmonieren wahrscheinlich genau aus diesem Grund so gut mit meinem kleinen Abacus Ampino. Bei mir dröhnt auch nichts (die Lautsprecher stehen allerdings 110 cm von der Vorderwand entfernt).

Viele Grüße
Rudolf

10 May, 2020 11:13 25 Rudolf ist offline Email an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
Olsen Olsen ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 18 Nov, 2015
Beiträge: 1056

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Vielen lieben Dank schonmal. Kannst du das vielleicht noch etwas mehr im Detail erklären? Da kenne ich mich noch so gar nicht aus. Was sagt denn der Dämpfungsfaktor und warum macht es Sinn, wenn Lautsprecher und Verstärker da ähnliche Werte haben?

Leihverstärker finde ich gut. An dem Thema bin ich gerade wieder dran. Hab heute morgen mal einen Bereich eingegrenzt, bei dem ich eine Dämpfung als angenehm empfinde (2000-4000hz). Da bin ich der Meinung, dass mir die Linton hier zu viel Energie entgegen wirft.

10 May, 2020 11:16 05 Olsen ist offline Email an Olsen senden Beiträge von Olsen suchen Nehmen Sie Olsen in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Routinier




Dabei seit: 12 Feb, 2020
Beiträge: 440

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Hallo Olsen,

hier gehen jetzt zwei verschiedene Bedeutungen von Dämpfung durcheinander:
- Bisher haben wir die Dämpfung von Ausschwingvorgängen betrachtet; da ist der Innenwiderstand des Verstärkers relevant, genauer das Verhältnis D = R(Last) / R(innen).
Für eine optimale Kontrolle ist ein etwa gleicher Wert von R(Last) und R(innen) NICHT erwünscht, sonst kommt man auf viel zu niedrige Werte von D um 1 herum. Gerade Systeme mit wenig Eigendämpfung (Linton und manche andere Baßreflex- und Transmissionline-Lautsprecher) benötigen einen hohen D, sonst ergibt sich eine unsaubere, "bollerige" Tieftonwiedergabe, siehe auch die Erläuterungen von Werner und Rudolf.

- Was Du mit dem Bereich 2-4 kHz ansprichst, ist ein subjektiv wahrgenommener Buckel im Frequenzgang.
Gemäß Messung der stereophile weist die Linton dort zwar keine Überhöhung auf, aber wenn dieser Bereich als zu prominent wahrgenommen wird, müßte man ihn absenken -> "Dämpfung" ggü. dem Rest-Frequenzbereich.
Dies kann z.B. mit einem parametrischen Equalizer geschehen, dessen Mittenfrequenz, Güte und Dämpfung/Gain passend einstellbar sind.
Entweder als physisches Gerät im Signalweg oder in der digitalen Signalverarbeitung (s.a. Korrektursysteme, da haben andere Forenmitglieder einschlägige Erfahrungen).

Gruß Eberhard

edit: Ergänzungen

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 10 May, 2020 14:01 15.

10 May, 2020 13:53 54 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
Olsen Olsen ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 18 Nov, 2015
Beiträge: 1056

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Hey Eberhard,

danke und sorry für die Verwirrung.

Ich habs tatsächlich nicht durcheinander gewürfelt udn stattdessen (wahrscheinlich unterbewusst) zweimal den Begriff Dämpfung verwendet.

Dass mir die 2000-4000hz gerade im Ohr ziehen, habe ich durch Änderungen an meiner Zielkurve gemerkt. Ich habe jetzt in dem Bereich etwas zurück gefahren und empfinde das Klangbild angenehmer als davor.

Meine Frage betraf tatsächlich eher ersteres. Du hast geschrieben, dass der Nad einen höheren Dämpfungsfaktor hat als die Linton und man (deswegen?) mit einem anderen Verstärker experimentieren könnte (wenn ich das nicht falsch verstanden habe). Deswegen die Frage nach der Bedeutung der Dämpfung. So, wie ich das verstehe, sollte der Nad in dem Bereich aber eigentlich ganz gut passen, weil er einen hohen Dämpfungsfaktor hat?

Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Olsen am 10 May, 2020 14:08 01.

10 May, 2020 14:06 38 Olsen ist offline Email an Olsen senden Beiträge von Olsen suchen Nehmen Sie Olsen in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 21282

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Hallo Olsen,

wenn du mal hören willst, wie sich unterschiedliche DFs bemerkbar machen, so würde ich dir anraten bei Martin mal die Gold Note PA 10 Endstufe auszuleihen, über die ich monatelang in seperaten Thread berichtete.

Da kannst du den DF einfach umswitchen zwischen niedrig und hoch.

Ich erinnere mich, daß sich das an der Linton deutlich hörbar bemerkbar machte.

Was ein Dämpfungsfaktor am amp ist - mal untechnisch ausgedrückt - so erklärte es mir mal der Friedrich Schäfer - alldieweil ich mit den ganzen Formeln nix anfangen kann:

Eine Bassmembran wird von einem amp mit dem Signal in Schwingung versetzt - je höher der DF, desto schneller kann der amp die Membran wieder stoppen und quasi zum nächsten Ton übergehen.

Ist der DF zu gering, so schwimmt dir ein Ton in den nächsten rein - die Membran schwabbelt dann quasi noch vom letzten Ton aus energetisch und soll schon den nächsten Ton bewältigen.

Ist mal vereinfacht bildlich gemeint.

Ein zu niedriger DF kann sich aber auch saugut anhören - unter anderem begeistern da viele Röhren amps mit niedrigen DF, weil sich das halt alles auch sehr federnd anhören kann. Nicht selten empfindet man das unkorrekte als angenehm.

Natürlich geht so was in die Hose, wenn eine Box so konstruiert ist, wie die Linton - und sich untenrum - eh gerne nen Schlenker leistet und nachschwingt.

Den DF deines NAD - wenn die Werte stimmen - erscheint mir außerordentlich niedrig.

Wenn ich mich recht erinnere - hat der kleine Gold Note bei hohen DF um 250.

Dein Anliegen bei 2-4 khz hat nix mit dem DF zu tun.

Geben auch die Daten der Linton nicht her- und ist deinem Raum geschuldet.

Bei 3-4 khz ist ne Überhöhung für Metalhörer schier tödlich - da plärren die Gitarren gar schrecklich und kreischen dich an.

Ich mußte da früher an meiner Klipsch RP 280 immer deutlich runter equalisieren - um bis zu 6 db, wenn ich mich recht erinnere.

Bei der Linton läuft in meinem Wohnzimmer gerade dieser Bereich vorbildlich streßfrei ohne Bearbeitung.

Was noch möglich wäre - mit der Aufstellungshöhe experimentieren. Gehe halt mal mit dem Kopf etwas höher, obs dann besser ist - kann sein, daß du mit den Ohren voll in den Mitteltönern drinhängst und das deswegen etwas lauter wahr nimmst.

In dem Fall täten niedrigere Ständer Abhilfe schaffen können.

Oder aber auch höhere, dann hängst du mit den Ohren mehr im Bassbereich drin und es klingt wärmer.

5 cm rauf und runter - können da schon große Unterschiede in der Wahrnehmung ausmachen - daher war ich früher so ein Fan von Koaxen, die sind da nicht so divenhaft.

Du kannst aber auch mal was anderes versuchen - die Lautsprecher etwas nach vorne oder nach hinten kippen (minimal) - und hören, ob es dann für deine Ohren angenehmer wird.

Der Deibel sitzt da oft im Detail:)

PS: Ich habe heute vormittag den nagelneuen Film "The Nun" auf Netflix über die Linton gesehen, meine Güte - hat die die Eingeweide umsortiert und ist da Tiefbass drauf! Das hat mir bis in die Hanteln beim Training vibiriert.

Dialoge und Handlung - na ja - aber Besetzung und Effects - 1 A.

Prost

_______________
A Life Between Monsters of rock!

10 May, 2020 14:27 24 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
Routinier




Dabei seit: 12 Feb, 2020
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Hallo Olsen,

ein Mißverständnis: Linton und NAD können für sich jeweils keinen gleichen oder unterschiedlichen Dämpfungsfaktor haben. Dieser entsteht ja erst im Zusammenspiel zwischen Verstärker und Box. *

Ich meinte heute früh nur: falls die Boxen bei Euch im Raum im Tieftonbereich zu unkontrolliert/überbetont klingen, wäre ein Versuch mit einem anderen Verstärker aufschlußreich, welcher einen niedrigeren Innenwiderstand als Dein NAD aufweist.

* Die Hersteller geben Werte von D üblicherweise (und sinnvollerweise) bezogen auf 4- und/oder 8 Ohm-Abschluß an.
Beim NAD: D>60 bei 8 Ohm, womit D>30 bei 4 Ohm gemäß der Berechnungsformel. Ein evtl. Test mit einem Leihgerät hätte nur Sinn, wenn dieses an 4 Ohm deutlich über D=30 liegt.

Gruß Eberhard

edit: Werner hat das in der Zwischenzeit alles sehr schön erläutert Daumen rauf

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von E8 am 10 May, 2020 14:41 15.

10 May, 2020 14:33 26 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
Gaston Gaston ist männlich
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Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Hi,

hier ist es verständlich beschrieben.

https://www.fairaudio.de/lexikon/daempfungsfaktor/

_______________
Salut, Gaston Wink

10 May, 2020 15:11 44 Gaston ist offline Email an Gaston senden Beiträge von Gaston suchen Nehmen Sie Gaston in Ihre Freundesliste auf
Rudolf
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Dabei seit: 13 Oct, 2019
Beiträge: 156

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Hallo zusammen,

die von Gaston zitierte Quelle schreibt - bezogen auf die Dolifet-Endstufen von Abacus - an anderer Stelle:

Zitat:
Insbesondere belohnt die Schaltung aber mit sehr niedriger Ausgangsimpedanz, was gleichbedeutend mit einem extrem hohen Dämpfungsfaktor ist: Abacus beziffert diese Kenndaten mit null Ohm beziehungsweise unendlich großen Werten. Grundsätzlich sollte dies einem lastunabhängigen (Stichwort: lautsprecherseitig schwankende Impedanzverläufe inklusive Phasenverschiebungen) und kontrollierten Lautsprecherbetrieb förderlich sein. Nicht zuletzt auch Probleme durch das Nachschwingen der Membranen werden minimiert.

Quelle: https://www.fairaudio.de/test/abacus-amp...ollverstaerker/

Auch wenn Werner mit Abacus-Endstufen an anderen Lautsprechern keine so guten Erfahrungen gemacht hat, wäre es vielleicht doch einen Versuch wert. Und wenn nicht mit dem kleinen Ampino, dann mit dem neuen, großen Ampollo.

Viele Grüße
Rudolf

10 May, 2020 15:56 47 Rudolf ist offline Email an Rudolf senden Beiträge von Rudolf suchen Nehmen Sie Rudolf in Ihre Freundesliste auf
12124791 12124791 ist männlich
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Hallo Werner
Vom Frequenzgang her wäre eine AL5 optimal für dein WZ
Von 51HZ - 20 KHZ

https://www.sempre-audio.at/Klipsch_La_S...ker.id.6568.htm

_______________
Gruß Michael

10 May, 2020 15:56 58 12124791 ist offline Email an 12124791 senden Beiträge von 12124791 suchen Nehmen Sie 12124791 in Ihre Freundesliste auf
Olsen Olsen ist männlich
Kaiser




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Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für die ganzen Rückmeldungen. Alles sehr spannend. Da merke ich mal wieder, dass es noch viel zu lernen gibt.

LG

10 May, 2020 17:16 10 Olsen ist offline Email an Olsen senden Beiträge von Olsen suchen Nehmen Sie Olsen in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Zitat:
Original von Rudolf
Hallo zusammen,

die von Gaston zitierte Quelle schreibt - bezogen auf die Dolifet-Endstufen von Abacus - an anderer Stelle:

Zitat:
Insbesondere belohnt die Schaltung aber mit sehr niedriger Ausgangsimpedanz, was gleichbedeutend mit einem extrem hohen Dämpfungsfaktor ist: Abacus beziffert diese Kenndaten mit null Ohm beziehungsweise unendlich großen Werten. Grundsätzlich sollte dies einem lastunabhängigen (Stichwort: lautsprecherseitig schwankende Impedanzverläufe inklusive Phasenverschiebungen) und kontrollierten Lautsprecherbetrieb förderlich sein. Nicht zuletzt auch Probleme durch das Nachschwingen der Membranen werden minimiert.

Quelle: https://www.fairaudio.de/test/abacus-amp...ollverstaerker/

Auch wenn Werner mit Abacus-Endstufen an anderen Lautsprechern keine so guten Erfahrungen gemacht hat, wäre es vielleicht doch einen Versuch wert. Und wenn nicht mit dem kleinen Ampino, dann mit dem neuen, großen Ampollo.

Viele Grüße
Rudolf



Nabend Rudolf,

das wäre schon einen Versuch wert.

Mir fielen damals die Aussagen im Netz zum hohen DF und der massiven Kontrolle von Abacus amps auch auf - und wurde dadurch neugierig.

An meinen damaligen 38er Tannoy Koaxen war es aber damals leider wirklich eine Katastrophe - auch nach Tausch -

ich weiß gerade nicht mehr, wie die Endstufen hießen, ich berichtete damals verzweifelt im Open End Forum, da mir die Produkte eigentlich total symphatisch waren.

An meinen Glenairs kam es zum Knallen in den Lautsprechern (ich habe heute noch Herzrasen, wenn ich zurückdenke) und zur völligen Abschaltung bei für mich wirklich normalen Pegeln.

Das mag aber mit den niedrigen Impedanzen zusammenhängen, wo diese LS runter gingen, ich weiß es nicht, ich traute mich trotz Anratens Herrn Sonders zu keinen weiteren Experimenten - um Angst um meine damaligen Großkaliberboxen.

Mag durchaus sein, daß das dann an den Lintonen paßt wie Faust aufs Auge - kann sein 60230 oder so hieß damals die Endstufe - war so ne Sache um 1000 Euro rum - ist laaaange her.

Prost

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10 May, 2020 21:15 56 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Holzdrache Holzdrache ist männlich
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Dabei seit: 03 Jun, 2016
Beiträge: 26

Basswiedergabe .. Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Olsen,
ich bin mittlerweile auch Besitzer der Linton (allerdings nur 2) und betreibe diese in einem 5.1 Setup (5.1.2 - aber das ist ein anderes Thema).

Mein Raum haut sich über die Jahre nicht geändert - 4,8 x 3,9 m, 2,5 m Zimmerdecke). Die Linton für sich alleine, auch im reinen Stereo Betrieb, hätten theoretisch mehr als genug Bass. Je nach Musikstück. Bei manchen werden jedoch Raummoden angeregt (iwo bei 42 Hz die erste .. müsste nachrechnen) und dann wirds zuviel.

Ich habe nicht Werners Super EQ - kann aber am AVR bestimmte Frequenzen abregeln - das hilft dann zwar bei den problematischen Stücken aber die normalen werden davon auch beeinflusst. Automatische Einmessung der Lintons klappt zwar gut, aber irgendwie verfaelscht diese Korrektur den Gesamtklang, daher aus (völlig egal ob DENON, Yamaha, Integra oder Pioneer AVR - alles probiert).

Es ist auch keine Schuld der Lintons - obwohl sie, da recht bassstark, gerade bei 4 Stück sicher problematischer als andere sind.

Was ein bischen was bringt ist der Daempfungsfaktor - mein bester, nachgeschalteter Verstaerker in dieser Hinsicht, ein alter Philipps FA-960 bringt schon einiges. Ich bin mir sehr sicher das ein Emitter wie bei Werner noch besser waere, aber wer kann den bezahlen :)

Letzenendes hilft bei mir seit Jahren nur eines: Die Fronts und Rears (eigentlich ALLE Speaker) auf keinen Fall im Fullrange Mode betreiben. In meiner Wohnung gibt es in der Tat EINE Stelle von der aus der Bass sich *relativ* harmonisch im Raum verteilt, und die Raummoden weniger als an anderen Plaetzen anregt. Genau dort, und nur dort, steht ein Subwoofer der alle Signale aller Kanäle < 55 - 60 Hz übernimmt. Ich weis, es ist blöde, da die Lintons das ja auch selbst können. Aber es klappt recht gut, sowohl bei Musik in herkömmlichen Stereo als auch bei guten DTS HD-Master Konzerten.

Auch mit Subwoofer kann ich das Einmessen vergessen, das liefert allenfalls Eckdaten wo es hapert. IdR. hilft tatsaechlich ein pauschales CrossOverfrequenz für alle Kanäle zwischen 80 und 50 Hz, Rest an Subwoofer. Und viel Probieren, und wieder probieren. Raumkorrektur aus. Auch wenn das bei Filmen toll klappt, bei Musik - egal ob Stereo (+Sub) oder Dolby Surround taugt die nicht. Egal welcher Hersteller < 1500 Euro.

Ach ja - dadurch das man die Lintons dann auf "Small" oder "Klein" laufen laesst wird der Bass meist zu stark beschnitten, ein bischen soll aus denen ja auch rauskommen (60-100Hz) - das muss man dann meist etwas anheben per EQ im AVR oder per regler am evtl. nachgeschalteten Verstaerker (ich ziehe AVR vor, dann kann mein Pioneer A-50 als Endstufe laufen)

Grüße aus dem Saarland

P.S:
Diese *beste Stelle* für den Subwoofer ist zu 99,99 % NICHT die, die auf Werbefotos abgebildet wird. Wer einen (oder 2) Subwoofer zwischen oder direkt jeweils neben die Fronts stellt braucht keine, akzeptiert die gleichen Moden wie Ohne oder hat ein Double Bass Array (quasi 4 Subs die elektronisch geregelt die Moden auslöschen) - nie besessen, irrwitzig teuer und sicher nicht Wohnzimmer tauglich.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Holzdrache am 11 May, 2020 22:15 39.

11 May, 2020 22:03 35 Holzdrache ist offline Email an Holzdrache senden Beiträge von Holzdrache suchen Nehmen Sie Holzdrache in Ihre Freundesliste auf
Sepp
Routinier


Dabei seit: 17 Mar, 2015
Beiträge: 335

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Hallo Holzdrache,

einen Lautsprecher im Bassbereich zu beschneiden ist sicher nichts verwerfliches und kann die Lösung vieler Probleme sein. Auch wenn die Lautsprecher dann in einem Bereich getrennt werden, den sie locker schaffen würden.

Die Aufstellung und Einbindung eines Subs mag allerdings manchmal schwierig sein. Einmessysteme von AVRs sind da selten die Lösung. Dem Dröhnen kommt man mit einem AntiMode bei. Dieses Wunderkästchen leistet durch einfache automatische Einmessung mehr als rumtüfteln am Raum.

Meine 2 Subwoofer stehen diagonal (vorne rechts und links hinten neben der Couch). Mit AntiMode gemeinsam eingemessen und seitdem der 2. Woofer mitspielt habe ich einen Hammerbass im ganzen Raum. Tief, trocken und hart.

Wobei die Subs i.d.R. nur bei Filmen mitlaufen. Musik höre ich ohne Subs, allerdings auch um die Basserhöhungen korrigiert.

Gruß Sepp

11 May, 2020 23:10 48 Sepp ist offline Email an Sepp senden Beiträge von Sepp suchen Nehmen Sie Sepp in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Morjen morjen Holzdrache,

Zitat Holzdrache:
Ich habe nicht Werners Super EQ - kann aber am AVR bestimmte Frequenzen abregeln - das hilft dann zwar bei den problematischen Stücken aber die normalen werden davon auch beeinflusst. Automatische Einmessung der Lintons klappt zwar gut, aber irgendwie verfaelscht diese Korrektur den Gesamtklang, daher aus (völlig egal ob DENON, Yamaha, Integra oder Pioneer AVR - alles probiert).
Zitat Ende

Das von dir geschilderte Phänomen kenne ich und zeigt auf, daß man die Korrektur mit einer unpassenden Güte (Q Faktor/Bandbreite) vorgenommen hat.

Ich kenne mich leider mit modernen AVRs und deren Bedienung / Funktionsweise nicht aus. Normal sollte man da eigentlich einstellen können wie genau ein EQ da korrigieren soll.

Hast du eine einzelne Mode, wie in deinem Zimmer bei 42 hz und du korrigierst mit einem recht niedrigen Q Faktor, so wird ja nicht nur die 42 hz abgeschwächt, sondern auch ein breiter Bereich darum, das kann dich dann bei 50-80 hz massiv Kickbass kosten und unnatürlich klingen.

Im schlimmsten Falle ergeht es dir dann auch noch so, wie in meinem quadratischen Kellerraum.

Dort ist meine Mode bei 37 hz 18 db stark!!!!!! und das bei Boxen, die von sich aus in diesem Bereich schon mehr als 6 db nachlassen!

Als ob wäre das nicht schon genug des Elends - ist ausgerechnet am recht wandnahmen Hörplatz ein BASSLOCH von 6 db zwischen 50 und 70 hz.

Kurzum, wenn ich da mit analogen EQ s und fester Güte von 4 bei 40 hz den Regler runterdrehte wie blöde- wirkte sich das auch in den Bereich im Kickbass aus, wo eh schon viel zu wenig Energie ankommt und zog die auch noch ein paar db mit in den Keller-

also mußte ich mit gleichen breiten Bande bei 50 und 63 hz (kannst ja nie genau auf eine Frequenz eingehen, sondern hast da ja 30 vorgegebene Bänder) - massiv hochdrehen - wobei ich aber schon wieder die zweite Mode bei knapp 80 hz verstärkte und die wieder runterdrehen mußte, wodurch sich wieder ein Loch bei 100 hz ergab usw. usf.

Ende vom Lied, man regelt dann einen Kompromiss und gestaltet die Löcher und Täler so, daß das meiste eben anhörbar erscheint -

jedoch hatte ich immer massiv zu viel Tiefbass um meine Mode herum - wenn es an Filmmaterial ging und mußte dann teilweise mit einem zusätzlichen 12 db Tiefbassfilter arbeiten, wo ich ab 40 hz zusätzlich 12 db cuttete nach unten hin - was dann wieder mit Musik teilweise ausgehöhlt bzw. kompakt geklungen hat.

Erst durch meinen RME Wandler und dessen eingebauten EQ war ich nun in der Lage chirurgischer vorzugehen - und meine Mode nicht bei 40 hz- da die Regler so vorgegeben anzugehen - sondern aufs hz genau bei 37 hz und statt breitbandig mit Q 4,0 - engmaschigst mit Q 9.

Somit beschnitt ich nicht mein Bassloch bei 50-70 hz noch mehr -

und konnte das eben mit breiten Q Faktor auffüllen - aber ohne meine zweite Mode noch weiter zu stressen:)

Equalisieren - wenn man es gut machen will - und recht multiple Raumprobleme hat - ist wie das schneidern eines Maßanzuges für einen Übergewichtigen, der nichts mehr von der Stange kriegt, und der beispielsweise einen besonders großen Bauch aber sehr dünne Beine hat.

Oder auch sehr dicke Beine und dazu einen recht kleinen Bauch.

Analoge 30 Band EQ s mit festen Band(Güte) sind da wie Stangenware.
Grobe Probleme kann man meistens sehr gut angehen - wenn es aber komplex wird und Überhöhungen und Auslöschungen recht nahe beieinanderliegen oder eine Frequenz weder richtig zum einen noch zum anderen Regler paßt - haste verloren.

Dann paßt der Anzug an der einen Stelle, an der anderen Stelle schlackert es rum.

Bei mir war es , als ich dick war, immer der Hintern - ich hatte immer einen flachen Hühnerhintern - selbst bei 120 Kilo Gewicht und obendrein dünne Beine, aber einen Riesenranzen!

Ich mußte oftmals zum Schneider gehen, von der Stange paßte da nie was. Da hing der Hintern der Hose bis kurz vor die Knie, wenn es am Ranzen paßte:)

Ähnlich verhält ich das bei mir im Keller mit Hörkurven, wenn ich nicht die Q Faktoren bei den Eingriffen nach Bedarf anpassen kann.

Eigentlich sollten moderne AVR s, wo ja sowieso alles voll digital bewerkstelligt wird - diese parametrische Art des Eingreifens auch drauf haben - aber ich lese immer wieder nur von "Hörkurven" die man vorgibt - und die Dinger nähern sich dann nach irgendwelchen vorgegebenen Formeln dann diesen Kurven automatisch an - da sollte es doch auch die Möglichkeit geben, so was auf manuell zu schalten und selber gezielt nachzuwürzen?

Das nur als Feedback - zu den von dir zitierten Erlebnis.

Ansonsten schreibst du ja, daß du den ganzen Streß umgehst, indem du einen Subwoofer nimmst - den ideal platzierst - und den ganzen Problembereich an der Linton ausblendest mittels - ich nehme an - 12 db Filter.

Das geht natürlich auch - und bringt obendrein mehr Pegelfestigkeit, 20er Treiber der Linton sind natürlich im unteren Bereich unter 60 hz nicht in Live Pegel belastbar.

Prost

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12 May, 2020 06:54 35 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
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Dabei seit: 07 Nov, 2014
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Morjen Sepp,

Zitat Sepp:
einen Lautsprecher im Bassbereich zu beschneiden ist sicher nichts verwerfliches und kann die Lösung vieler Probleme sein.
Zitat Ende

Genau so ist das. Ich gehe sogar noch weiter - bei den meisten moderneren größeren Regalboxen und erst recht Standboxen ist es in normalen Wohnräumen und bei halbwegs wohnfreundlicher Aufstellung unumgänglich den Bassbereich zu korrigieren.

Ich werde nie verstehen, warum die Lautsprecherhersteller fast allesamt irgendwann - ich glaube das war Ende der 80er Anfang der 90er Jahre dazu übergingen ihre Produkte weitestgehend praxisfremd zu entwickeln - und statt auf wohnraumtauglichen Sound auf labortechnisch korrekten Sound hin zu entwickeln - besonders in den 90ern gab es regelrechte Tiefbassschalchten zwischen den Herstellern - wo in den Prospekten hauptsächlich um den möglichen Tiefgang geworben wurde.

Ich dachte damals auch - ideal ist es einen Lautsprecher zu bauen, der wirklich lineare 20 hz auf die Bude schmeißt - und schaffte mir derarte Konstrukte an - und wunderte mich dann, daß untenrum alles kurz und klein gedröhnt wurde. Das waren Zeiten, da war in der Hifi Welt das Thema Raumakustik weitestgehend UNBEKANNT!

Klar, anfangs war es unter Kumpels geil die Potenz seiner Boxen mit Testsignalen vorzuführen oder ihre Kraft mit dem Scheppern des Mobiliars und der Fenster zu belegen.

Ernsthaft dauerhaft und entspannt Musik hören,ging aber anders:)

Ich selber bin aus Erfahrung mittlerweile überzeugt, würde man mehr Lautsprecher bauen, die unter 50 hz stark abfallen - müßten sich weit weniger Menschen Sorgen um Raumakustik und Korrekturen machen -

aber nein, heute holen die Hersteller selbst aus Regalboxen Frequenzen von unter 40 hz raus !!!!!!! - und klatschen die Bassrohre auf die Rückseite, was die erste Mode besonders schön anregt.
Und selbst bei Bookshelfboxen (Regalboxen) ist es mittlerweile üblich und von der Bevölkerung akzeptiert, daß die zum Wohlklang frei stehen müssen auf Ständern - warum heißt das dann aber noch Regalbox (Aufstellung in selbigen ist ja nicht mehr erlaubt, geschweige denn möglich) und warum sollte man dann überhaupt noch eine Kleinbox kaufen, wenn die Aufstellung den gleichen Platzbedarf wie einen pegelfesteren Standlautsprecher in Anspruch nimmt?

Ich finde diese Entwicklung schade, die zwar aufzeigt, was heute technisch machbar ist, aber an der Praxis vorbei geht.

Ich besitze unter anderem eine Hans Deutsch Retro 304 und eine Tannoy M 1 - beides Regalboxen die auch in einem Regal ohne zu dröhnen und mit sauberen Bass spielen. Die Tannoy - wenn ich mich recht erinnere - klinkt sich bei 55 hz völlig aus. Dennoch rockt sie wandnah wie die Sau - nie ist da irgendeine Korrektur von nöten gewesen.

Ich glaube, heute wird so was gar nicht mehr gebaut oder angeboten.

Aber ist nur meine Meinung und so wie ich das Marktgeschehen beobachte - technisch gesehen ist da natürlich nix negativ dran, wenn man einen kleinen Lautsprecher wie die Linton konstruiert, der in abgrundtiefe Basskeller runter kann - und den man dann so aufstellen sollte, wie einen großen Standlautsprecher. ich finde es halt nur nicht praxisgerecht .

Ich kann mich nicht erinnern, daß in den 70er Jahren auch nur einer meiner Bekannten oder Verwandten seine Lautsprecher frei im Raum stehen hatte, da stand immer alles an der Wand oder im Schrank - gedröhnt hat NIE was.

Prost

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A Life Between Monsters of rock!

12 May, 2020 07:13 21 Kellerkind ist online Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
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Zitat Kellerkind Werner

Nabend Rudolf,

das wäre schon einen Versuch wert.

Mir fielen damals die Aussagen im Netz zum hohen DF und der massiven Kontrolle von Abacus amps auch auf - und wurde dadurch neugierig.

An meinen damaligen 38er Tannoy Koaxen war es aber damals leider wirklich eine Katastrophe - auch nach Tausch -

ich weiß gerade nicht mehr, wie die Endstufen hießen, ich berichtete damals verzweifelt im Open End Forum, da mir die Produkte eigentlich total symphatisch waren.

An meinen Glenairs kam es zum Knallen in den Lautsprechern (ich habe heute noch Herzrasen, wenn ich zurückdenke) und zur völligen Abschaltung bei für mich wirklich normalen Pegeln.

Das mag aber mit den niedrigen Impedanzen zusammenhängen, wo diese LS runter gingen, ich weiß es nicht, ich traute mich trotz Anratens Herrn Sonders zu keinen weiteren Experimenten - um Angst um meine damaligen Großkaliberboxen.

Mag durchaus sein, daß das dann an den Lintonen paßt wie Faust aufs Auge - kann sein 60230 oder so hieß damals die Endstufe - war so ne Sache um 1000 Euro rum - ist laaaange her.

Zitat Ende

Bei den Endstufen handeltet es sich um die ABACUS 60-120C und die Probleme, die Du an Deiner Glenair 15 hattest, konnte ich an meinen Verstärkern nachstellen. Die Schutzschaltung der ABACUS 60-120C reagierte sehr empfindlich auf die praktisch auf 0 Ohm gehende Impedanz der Gleinair 15 im Hochtonbereich.

Ansonsten, die Schaltung von ABACUS ist hinsichtlich des Dämpfungsfaktors wirklich sehr effizient und führt wie hier schon gesagt dazu, dass man einen sehr kontrollierten Klang im Bassbereich bekommt.

Allerdings, das muss auch gesagt werden, führt diese Beschaltung von den Endtransistoren dazu, dass der Klirr, insbesondere K3 stärker ausfällt als bei gängingen Einsatz von Transistoren.

Dies in Zusammenhang mit den hohen Dämpfungsfaktor führt subjektiv zu Klangeindrücken, wie "weniger" Bass oder "heller" Hochtonwiedergabe.

Genau das habe ich damals bei der Entwicklung meiner Sonus Natura Stella gesucht, damit die Basswiedergabe straff bleibt und der Manger MSW etwas "spritziger" wurde.

Mit den DOLIFET Endstufen erreicht ABACUS weiterhin einen sehr hohen Dämpfungsfaktor, aber diese Endstufen klingen wärmer oder für Viele angenehmer im Hochton.

Das kann einer Box wie die Linton 85 zu Gute kommen, denn rein messtechnisch besitzt sie eine recht "fetten" Bass, wenn man die Messungen von STEREOPHILE heranzieht ...

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12 May, 2020 07:25 38 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
E8 E8 ist männlich
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Die BR-Abstimmung auf 40Hz ist nicht zu beanstanden - aber der deutliche Anstieg von 300Hz zu 150Hz auf 6dB, in etwa auf diesem Niveau bleibend bis zu 40Hz, ist schon deftig.

EDIT: Andererseits steht in der Erläuterung zum Diagramm (Zitat):
"The rise in response in the upper bass is due in part to the nearfield measurement technique. However, this graph does suggest that the port tuning is somewhat underdamped."
Quelle -> stereophile - - Measurements

Fragen:
- welcher Anteil der 6dB Überhöhung geht auf das Konto der Nahfeldmessung, ist also ein Artefakt?
- woran erkennt man, daß die BR-Abstimmung unterbedämpft ist?

Gruß Eberhard

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12 May, 2020 07:50 07 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
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Das mit den Nearfield hatte ich nicht gesehen, wenn aber damit eine Messung in ca. 2 - 3cm Entfernung gemeint ist, dann kann man eine Annäherung über die Bafflestepfunktion berechnen.

Die ist zwar von den Frontabmessungen abhängig, aber kann in etwa so korrigiert werden:

= 300Hz -0dB
= 200Hz -3dB
< 100Hz -6dB

Damit würde sich ein recht linearer Frequenzgang ergeben ...

Die "Unterdämfung" erkennt man an den recht konischen Verlauf des BR-Frequenzganges und den nicht gleichmäßig ausgeprägten Impedanzbuckel im Bass. Der Obere ist kleiner in den Betrag als der Untere. Bei "korrekter" Abstimmung des BR sollten beide Buckel im Betrag annähernd gleich sein.

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12 May, 2020 08:58 51 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
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