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Kellerkind-Audioforum » Technische Betrachtungen, Grundsätzliches » Zu Lautsprechern » Aufstellung von Lautsprechern in Waage/Magnetfeld » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19023

Aufstellung von Lautsprechern in Waage/Magnetfeld Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Morjen morjen,


da das Thema im Wharfedale Linton Thread aufkam - bitte ich hier mal um technischen Input.

Ich erinnere mich, daß verstärkt in den 90er Jahren von Magazinen, Handel und Herstellern drauf aufmerksam gemacht wurde, daß es Klang und Verschleiß förderlich ist, seine Lautsprecher perfekt mit der Wasserwaage auszurichten.

MIr ggü. wurde das von einem Händler mal mit dem mechanischen Zusammenspiel zwischen Zentrierspinne und Magnetfeld begründet - kapiert habe ich es nie - aber mir eben damals immer die Heidenarbeit gemacht und stundenlang an der Spikes Höhe rumgeschraubt.

Vor knapp 20 Jahren habe ich dann im belgisch/holländischen Tannoy Forum mal von usern gelesen, die ihre Boxen stark anwinkelten um eine höhere Abbildung zu kriegen, daß deren Bässe anfingen zu schrabbeln (mechanisch) und denen empfohlen wurde die Bässe umgekehrt herum wieder einzusetzen, was dann nach einigen Tagen Abhilfe brachte.

Anscheinend soll das Problem besonders bei großen Bassmembranen aufteten können.

Ich selber stellte im eigenen Hause bei verschiedenen Lautsprechern - je krasser, je größer die Bässe waren - fest, daß wenn ich eine Box umlegte (meinetwegen um andere Füße zu montieren oder sie in ein anderes Zimmer zu schleppen) der Bassbereich in den ersten Stunden nach dem Wiederaufbau ganz anders spielt (wie in Zeitlupe und mächtiger) und erst nach einigen Spielstunden wieder stabil und knackig wird.

Ein Düsseldorfer Händler erklärte mir das bei einem Workshop bei mir im Hause , daß die Magnetfelder sich erst setzen müssen, wenn man eine Box umlegt.

Ich habe bis heute nicht verstanden, was das heißt, aber der Effekt ist nachvollziehbar - denn wenn ich eine Box nicht anrührte und die andere umlegten und wieder aufstellte, haben rechter und linker Kanal eine Zeit lang klanglich differiert und es klingt im Bass teilweise wie außer Phase.

Auch stellte ich fest, je größer die Basstreiber - desto deutlicher der Effekt - bei Kompaktboxen kaum bis gar nicht wahrnehmbar.

Heutzutage werden aber Lautsprecher gebaut, bei denen die Treiber von vorne weg gewinkelt eingebaut sind.

Ich selber habe bis vor rund 6 Jahren auch alles mit der Wasserwaage aufgestellt, war dann aber irgendwann zu faul, da unser Parkett sehr uneben ist und das immer ein Riesenakt ist, denn hatte ich die von rechts nach links in der Waage stimmte es von vorne nach hinten nicht mehr genau und umgekehrt - und ich jedesmal blaue Knie und kaputten Rücken von der am Boden Krabbelei und Schrauberei kriegte.

Heute bin ich happy, wenn die Dinger auf ihren 4 Pfoten stehen und nicht wackeln.

Kennt sich da einer aus und/oder hat sich mal mit den Phänomenen auseinander gesetzt?

Würde mich interessieren.

Prost

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

15 Jan, 2020 09:02 08 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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... wie im Linton Thread bereits geschrieben... kann ich mir nicht vorstellen, dass das Magnetfeld durch die Anwinklung beeinflusst wird... die gute alte Physik ist kein HiFi Fan....

Viele Boxen werden angewinkelt konzipiert um die Ausrichtung auf den Hörplatz zu optimieren....

Klanglich hat dies großen Einfluß.... aber nicht wegen veränderter Magnetfelder.

Ich kann, als Gedankenspiel, ein Box wie die Linton auf einen Ständer stellen um sie optimal auf meine Hörposition auszurichten.
Alternativ kann ich natürlich auch einen niedrigeren Ständer verwenden und an diesem die Box leicht nach hinten anwinkeln, wenn der Abstand zum Hörplatz und der Winkel richtig gewählt ist, dann ist die Box ebenfalls richtig platziert. Der Klang wird sich aber sicher unterscheiden, vor allem im Bassbereich wird ein großer Unterschied sein, weil die Bässe, bei bodennah platzierte Boxen, immer größer ist, als bei bodenferner Aufstellung.... aber wahrscheinlich werden alle Frequenzen beeinflusst....

Die Aufstellung der Boxen bietet viel Spielraum für Klangveränderungen, weit mehr als sämtliche Kabel, Hifi Basen und Strom Spielereien.... und kosten, ausser Zeit und Aufwand, nichts....

15 Jan, 2020 09:24 51
ProgNose
Haudegen




Dabei seit: 04 Jan, 2017
Beiträge: 711

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Meiner Meinung nach dient das Ausrichten von Lautsprechern per Wasserwaage dazu um ein möglichst gleichmäßiges Abstrahlverhalten zu erzielen. Besonders bei Hornboxen mit stark gerichteter Abstrahlcharakteristik wie von Klipsch, Tannoy usw. kann da ein Millimeter Unterschied schon eine Menge ausmachen.

Schwierig wird es bei LS-Gehäusen die keine ebenen oder nur stark angeschrägte Flächen aufweisen.

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Beste Grüße, Tom


"Music is the best!" (Frank Zappa)

15 Jan, 2020 10:00 23 ProgNose ist offline Email an ProgNose senden Beiträge von ProgNose suchen Nehmen Sie ProgNose in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 299

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Hierbei handelt es sich um eine mechanische Sache die die Aufhängung von der Elektrospule und der Membran betrifft.

Die Membran und die Antriebsspule sind sozusagen hängend angebracht an der Sicke und einer Zentrierspinne, was bei der typischen vertikalen Ausrichtung der Chassis per se schon ungünstig ist, da das Gewicht diese nach unten drückt. Das führt dazu, dass sich die Zentrierspinne und Sicke verformen und die ganze Einheit nicht mehr mittig im Magnet gelagert bleibt. Rein theoretisch, das sage ich nur weil ich das selbst bei sehr alten Chassis noch nicht erlebt habe, könnte irgendwann mal die Spule, durch die deformierte Zentrierung, den Magneten berühren.

Diese Problematik wird bei sehr schweren Membranen / Spulen nach einigen Jahren durchaus relevant, weshalb man dazu rät die Chassis, wenn möglich, um 180° zu drehen.

Wie gesagt die ganze Konstruktion eines dynamischen Lautsprechers ist sowieso schon nicht optimal und das bisschen nach hinten kippen, oder schräg aufstellen macht diesbezüglich nur minimalst, wirklich sehr wenig aus und wenn überhaut wird es erst nach vielen Jahren relevant ...

_______________
Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von cay-uwe am 15 Jan, 2020 10:25 11.

15 Jan, 2020 10:15 52 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
martinm
Haudegen


Dabei seit: 06 Jan, 2015
Beiträge: 595

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Zitat:
Original von monkeybass
...
Die Aufstellung der Boxen bietet viel Spielraum für Klangveränderungen, weit mehr als sämtliche Kabel, Hifi Basen und Strom Spielereien.... und kosten, ausser Zeit und Aufwand, nichts....



lässt sich aber nicht so gut verkaufen... ;-)


g
m

15 Jan, 2020 10:26 05 martinm ist offline Email an martinm senden Beiträge von martinm suchen Nehmen Sie martinm in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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"Was nichts kostet, ist nichts wert" ;-)

Frage an Cay-Uwe: ... aus welchem Grund ist der obere Teile der Extremi nach hinten geneigt ?

15 Jan, 2020 10:38 30
tripath-test
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 25 Apr, 2015
Beiträge: 2305

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Ich weiss nicht obs jemand schon erwähnt hat. Boxen nach hinten neigt man in der Regel um den Laufzeitvorsprung des Hochtöners zu kompensieren. Sieht man sehr oft bei Audio Physic Boxen. Die meisten Hersteller verzichten aber auf diese Neigung. Mir kommt das auch komisch vor wenn der Bass leicht schräg nach oben strahlt.

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Gruß Mustafa

15 Jan, 2020 15:18 57 tripath-test ist offline Email an tripath-test senden Beiträge von tripath-test suchen Nehmen Sie tripath-test in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Laufzeitvorsprung ? .... ich verstehe die Frage nicht, sprach der Breitbänder ;-)

... das ist glaube ich auch der Grund für die Anordnung bei Wilson Audio Speakern....

15 Jan, 2020 15:40 11
Gaston Gaston ist männlich
Foren As




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 214

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Hi Werner,

das ist wie Cay-Uwe geschrieben hat, eine sehr theoretische Kiste. Ich würde es eher so formulieren - ist totaler Quatsch. Ja

Spiel mal damit. Meine Cornwall steht vorne auch einen Zentimeter höher. Damit lässt sich schon vieles machen. Stell mal an deiner Eros vorne Distanzstücke drunter. Unabhängig ob es dir besser gefällt, wirst du Veränderungen feststellen.

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Gruß, Gaston

15 Jan, 2020 16:20 11 Gaston ist offline Email an Gaston senden Beiträge von Gaston suchen Nehmen Sie Gaston in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19023

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Hallo Olaf,

meine Thivanen lassen sich sogar schrauben von der Winklung her, da brauchts nichtmal Distanzstücke.

Klar klingt das dann anders - hatte ja in den ersten Monaten lange rumprobiert, da die ja auch nicht allzu hoch sind.

Gerade paßt es für mich akutisch am besten. Wenn ich nach oben winkle, bricht mir der Hochton ein. Nach unten geneigt, ist die Bühnenhöhe zu niedrig.

Prost

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

15 Jan, 2020 16:24 01 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 19023

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Hallo Cay-Uwe,

danke mal des "döschnischen" Feedbacks.

Da wurde wohl damals wohl wieder ne Modekuh durchs Dorf gejagt.

Wie gesagt, die letzten ca. 6 oder 7 Jahre mache ich da auch gar nicht mehr rum.

Prost

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Bekennender Thivanese und emittierender Klipschonaut, sowie bekehrter Wharfedale Linton 85 Jünger mit RME Adi als Datenpapi! Clowni


Prost

15 Jan, 2020 16:26 10 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
cay-uwe
Routinier




Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 299

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Zitat:
Original von monkeybass
"Was nichts kostet, ist nichts wert" ;-)

Frage an Cay-Uwe: ... aus welchem Grund ist der obere Teile der Extremi nach hinten geneigt ?


Eigentlich müsste die Extremi bezüglich der Abstrahlcharakteristik nicht nach hinten, usw. geneigt werden. Da der Coax aber etwas unterhalb der typischen Hörachse liegt, habe ich mich entschieden die Extremi Module etwas nach hinten zu neigen.

Auf der anderen Seite sieht das optisch auch interessant aus, zumindestens in meinen Augen Ja

Das mit dem nach hinten neigen von Mehrwegesysteme die nicht konzentrisch angeordnet sind, kann man übrigens aus Sicht der Laufzeitunterschiede nicht so pauschlieren, denn auch der Weichentyp spielt eine Rolle. Wenn man darüber nicht Bescheid weiß, dann tappt man im Dunklen, wenn man eine Optimierung haben möchte.

Aber wie immer: Versuch macht kluch ...

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Happy listening, Cay-Uwe

Gewerblicher Teilnehmer
http://www.sonus-natura.com/

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von cay-uwe am 15 Jan, 2020 16:48 45.

15 Jan, 2020 16:46 28 cay-uwe ist offline Email an cay-uwe senden Homepage von cay-uwe Beiträge von cay-uwe suchen Nehmen Sie cay-uwe in Ihre Freundesliste auf
wolfgang wolfgang ist männlich


Dabei seit: 11 Jan, 2020
Beiträge: 8

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Hallo Leute,

Lautsprecher Chassis sind bis auf wenige Ausnahmen rotationssymetrisch- dementsprechend gibt es nur 2 mögliche Positionen um symetrische Kräfteverteilung zu erreichen: der Schwerkraft folgend senkrecht nach oben oder unten.
Gott sei Dank ist die elektromagnetische Kraft um ein vielfaches höher und die Spule Zentriert das System während des Betriebs wunderbar im Magnetspalt. (weiß den Faktor nicht auswendig, glaube mich aber erinnern zu können, daß er seeehr groß ist. WIKI weiß sicher mehr).

Die Sache mit der Laufzeitkorrektur ist richtig: hochfrequenter Schall ist schneller am Hörplatz.

Das Maximum an Schallenergie des jeweiligen Lautsprechers am Hörplatz erhält man bei exakter Ausrichtung. Der Punkt liegt je nach Frequenzverteilung ca. auf halben Weg zwischen Tweeter und Midbass/Woofer.

JEDES! abweichen von diesem Ideal ergibt weniger Schallenergie am Hörplatz. (das entscheidende dabei ist, daß hohe Frequenzen deutlich mehr Energie verlieren als tiefe- Abstrahlcharakteristik: Je höher die Frequenz desto höher die Bündelung)

Damit kann man jetzt wunderbar dem eigenen Geschmack zuspielen. Wärmere Mitten: Hochtöner vom Ideal wegdrehen, mehr Hochton-info: auf die Hörposition ausrichten.

Die Position im Raum ist für den Lautsprecher selbst also nahezu unerheblich. ENTSCHEIDEND ist der Abstand der Lautsprecher zu den Raumgrenzen also Boden, Decke und Wände. Dies Entscheidet über den Zeitpunkt der ersten Reflektion der Schallwellen und damit vor allem im Bassbereich unter 300Hz (Abstrahlcharakteristik Kugelförmig)über Auslöschungen bzw. Überhöhungen im Bassbereich am Hörplatz.

Die Schallenergie nimmt mit zunehmendem Abstand vom Lautsprecher ab. Je weiter also der Lautsprecher von einer Grenzfläche entfernt ist, desto geringer ist auch die zurückreflektierte Energie die (meist) störend den Frequenzgang beeinflußt.

Bass-schwache Lautsprecher können hingegen von der Wandnahen Aufstellung profitieren, da der in Richtung Wand abgestrahlte Schall noch recht energiereich reflektiert am Hörplatz ankommt.

Bitte beachten: Ausnahmen bestätigen die Regel Zwinker

kleiner Exkurs aus dem Gedächnis; Genaueres bitte Wikipedia oder Informationsseiten anerkannter Universitäten entnehmen.
Bei Irrtum bitte um Korrektur.

KEINESFALLS physikalische Grundlagen auf irgendwelchen HIFI Seiten vertrauen- mehr diesbezüglichen Bullshit als dort gibt es nur mehr beim Huber-Bauer.

LG wolfgang

15 Jan, 2020 19:55 10 wolfgang ist offline Email an wolfgang senden Beiträge von wolfgang suchen Nehmen Sie wolfgang in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Hallo Wolfgang,

danke der Erklärungen.

Zitat Wolfgang:
Dies Entscheidet über den Zeitpunkt der ersten Reflektion der Schallwellen und damit vor allem im Bassbereich unter 300Hz (Abstrahlcharakteristik Kugelförmig)...

Zitat Ende

Das wußte ich nicht, daß der kugelförmig strahlt -
fühle mich da aber in der Vergangenheit in meinen klanglichen Aussagen bestätigt, daß ich bei passenden amps das Gefühl habe, die Basswellen schießen körperlich wie eine Bowlingkugel in die Couch.

Im Bass ist mir wie oft der Vergleich zu einer Kugel gekommen -
hat mein Körper dann wohl die energetische Ausbreitung gut analysiert.

Prost

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Prost

16 Jan, 2020 18:04 05 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
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@wolfgang
congrats ! endlich mal n spruch von nem Physiker (oder entsprechend bewandertem) ! als Theoretiker würde ich nur einwerfen wollen, daß der gravitative Effekt der senkrechten Aufhängung durchaus berechenbar ist. aber natürlich ist das nicht mal messbar da der unterschied sich wohl bei ca 30 nachkommastellen (habs nicht genau im kopf) bemerkbar macht.
also vergesst die gravitativen einflüsse auf geneigte boxen !

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vg tg

16 Jan, 2020 21:19 59 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
mannitheear
König


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Zitat:
Original von wolfgang
Die Sache mit der Laufzeitkorrektur ist richtig: hochfrequenter Schall ist schneller am Hörplatz.


Physiker, soso. Gefangen

16 Jan, 2020 21:52 34 mannitheear ist offline Email an mannitheear senden Beiträge von mannitheear suchen Nehmen Sie mannitheear in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 16 Jan, 2017
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wahhh.. das hatte ich gar nicht gelesen :))
ich nehm alles zurück bzgl. der der Berufsbezeichnung ! OMG..
aber vielleicht ist ja die luft dünner vor den tweetern..

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vg tg

16 Jan, 2020 22:08 52 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
Eraserhead
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Ich denke Wolfgang hat Recht. Warum sollten Schallwellen keine Dispersion zeigen? Ob der Effekt im hörbaren Spektrum eine Rolle spielt, ist eine andere Frage.

16 Jan, 2020 22:59 58 Eraserhead ist offline Email an Eraserhead senden Beiträge von Eraserhead suchen Nehmen Sie Eraserhead in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 723

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hmm.. vorsichtiger einspruch euer ehren.
eine dispersion von Schallwellen ist genauso theoretisch wie der einfluß gravitativer Effekte auf elektromagnetische Kräfte. den Luftraum vor den boxen kann man getrost als homogen annehmen (dichte) - also nix dispersion. die abhänigkeit von der Temperatur ist da um Größenordnungen bedeutender, aber auch nicht hörbar wenn wir uns nicht in Bereiche begeben, bei denen wir in sekundenbruchteilen gegrillt würden, oder schockgefrostet.. aber dann hörens wir ja auch nicht mehr ;-)

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vg tg

17 Jan, 2020 02:09 28 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
monkeybass
Gast


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Physik hin oder her.... meine Boxen bleiben geneigt.... aus Schluß, Amen.... ;-)

... das Ergebnis zählt !

17 Jan, 2020 07:52 33
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