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Kellerkind-Audioforum » Technische Betrachtungen, Grundsätzliches » Zu Lautsprechern » Paarselektierung - Lautstärkedifferenzen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20703

Paarselektierung - Lautstärkedifferenzen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo Freunde,

da ich schon öfter Lautsprecher erwischte - quer durch mehrere Hersteller und auch Preisklassen -

bei denen die Hochtöner oder auch Koaxe von der Lautstärke her mit Testsignalen direkt an den Boxen gemessen zwischen 1 und 3 db abgewichen sind - und mir vorca. 10 Jahren ein Hersteller versicherte, das sei normal - und man müsse das letztlich in 1 Meter Abstand und nicht direkt an den Hochtönern/Koaxen messen -

möchte ich das gerne mal hinterfragen von technischer Seite.

Ich hatte mal einen Außendienstler von einem Hersteller im Hause, der meinte, am Hörplatz spiele das gar keine Rolle mehr - damals ging es um 2 db direkt am Lautsprecher -

der Hochpreisklasse -

und mir einfach die Boxen anders ausrichtete - und einen speaker ein paar cm vorzog - hörte ich den Unterschied am Hörplatz tatsächlich nicht mehr.

Aber verstehen tue ich das immer noch nicht -

mir ist natürlich klar, je weiter ich vom Lautsprecher weg gehe, desto leiser ist er -

aber die Differenz zwischen rechts und links - sofern vorne am Lautsprecher vorhanden - sollte doch in jeder Entfernung dieselbe bleiben?

Oder ist das so, wenn vorne an den Boxen gemessen eine Differenz von2 db da ist - diese 3 Meter weiter nur noch einen Bruchteil beträgt?

Warum wird dann überhaupt überall so genau selektiert und das teilweise mit 0,5 db und besser beworben?

Meiner Erfahrung nach ist eh weniger die Selektion der Treiber rechts und links ein Problem, als die Bauteile der Weiche.

Cay-Uwe rechnete mir damals mal was vor, habs vergessen mittlerweile -

wie genau -

aber das die Kondensatoren auf der Weiche mit Werten angegeben werden (Toleranzen) - und wenn - wie im Studiobereich von einigen Monitoren bei mir auf der Weiche entdeckt - da 5 oder 10 % plus minus angegeben werden - da recht schnell ein db Abweichung zu Stande kommen kann.-

Je geringer die Toleranz , desto teurer anscheinend die Kondensatoren.

Ab wieviel db Differenz zwischen rechts und links und in welcher Entfernung gemessen sollte man denn - oder könnte man denn - eigentlich als Verbraucher überhaupt beim Hersteller beanstanden und Nachbesserung einfordern?

Irgendwie scheint das keine Preisfrage zu sein, denn ich hatte und habe auch jede Menge sehr billige Lautsprecher - wo ich keinen Unterschied messen, geschweige denn hören kann.

Input welcome .

Prost

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A lucky life between monsters of Rock!

20 Jun, 2020 20:23 11 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20703

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Ui,

hat da wirklich keiner einen Plan,Idee oder sonstwas an Wissen/Gedanken?

Verwirrt

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A lucky life between monsters of Rock!

21 Jun, 2020 15:03 36 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Generg Generg ist männlich
Routinier




Dabei seit: 18 Jul, 2018
Beiträge: 407

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Hallo Werner,

ich habe da keine Ahnung, ich denke E8 könnte etwas wissen.

Meine Meinung

21 Jun, 2020 17:38 20 Generg ist online Email an Generg senden Beiträge von Generg suchen Nehmen Sie Generg in Ihre Freundesliste auf
berny berny ist männlich
Foren As


Dabei seit: 14 Mar, 2016
Beiträge: 132

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Normaler weise werden die Hochtöner alle überprüft und in Schalldruck Gruppen eingeteilt.

Entsprechen den Gruppen wird die Frequenzweichen entwickelt und in Gruppen eingeteilt.

Dann wird die passende Weiche dem jeweiligen Hochtöner zugeteilt.

Bei GUTEN Herstellern werden die Messprotokolle der einselnen Lautsprecher-chassis und der dazu gehörigenBox (mit Nummer) aufbewahrt um hinterher die Box FACHGERECHT reparieren zu können.

Die Aussage: mann müsse die box nur "verschieben" finde ich sehr respeklos und arogant.

Viele Boxen-Hersteller schicken Chassis die aus der Norm fallen einfach zurück.
Hinterher erscheinen die oft im Bastlerbereich zum doppelten Preis.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von berny am 21 Jun, 2020 18:48 33.

21 Jun, 2020 18:45 39 berny ist offline Email an berny senden Beiträge von berny suchen Nehmen Sie berny in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
König




Dabei seit: 16 Jan, 2017
Beiträge: 824

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hi werner,
ich wollte einer raum mode endlich mal auf den grund gehen. die kannte/hörte ich von anfang an, konnte aber gut damit leben weil es nur bei einigen cd's, die richtig dick im bassbereich überziehen, wirklich störend war. und weil das nur links-seitig war, habe ich meine rf7ii mal einzeln vermessen.
also die ls jeweils an die exakt gleiche, zentrale stelle im raum gestellt und beide über den gleichen kanal des amp's angesteuert ! das ganze mit messmikro (ebenso definierte position am hörplatz) und der mess-software REW (Room EQ Wizard) gemessen. der einfluss des raumes stört dabei nicht, da beide ls jeweils an der gleichen position stehen (ich habe sogar den nicht gemessenen ls jeweils an die gleiche stelle gerückt). d.h. bis auf die wiedergebende box war der die akustik beeinflussende rest identisch.
ergebnis: die spektrogramme, wasserfall diagramme ect der beiden ls unterscheiden sich im schnitt um 2dB, bei einigen wenigen frequenzen 3-4dB.
ich habe nun keine ahnung, was den größeren einfluss haben kann - fertigungstoleranzen bei den chassis oder bauteil toleranzen der weichen. ich würde ja eher auf letzteres tippen.. das dort verbaute material ist ja nur standardkram, +-5% angegebene bauteile toleranzen).

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vg tg

22 Jun, 2020 19:18 09 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
Micromara Micromara ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 10 Mar, 2017
Beiträge: 1611

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Frequenzen unter 60 Hz und über 12kHz sind vom menschlichen Ohr nur sehr schwer aufnehmbar. Bis zu 2ms verzögerte Reflexionen ist für das menschliche Gehör nicht unterscheidbar (unpräzises Klanggemisch). 2ms = 70cm Laufzeitdifferenz.

Jau tg haste Recht , diese + / - 5 % Toleranzen findet man in allen Standard Bauteilen bei Weichen, besser selektierte haben dann so +/- 3 % Toleranzen und die richtig guten ( teuren ) Bauteile für Weichen liegen dann nur bei + / - 1 bis 2 % . Ausser bei Weichenbauteilen der Marke " Duelund " die liegen unter + / - 1 % sind aber kaum bezahlbar. Da kommen für eine Weiche schnell mal gut 5 K€ zusammen. Augen rollen

See ya later ...aligator .... Wink

MM

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Micromara am 22 Jun, 2020 21:41 25.

22 Jun, 2020 21:11 31 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20703

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Mensch Leute,

danke mal, daß ihr euch da rührt und mir feedback gebt.

Ich erlebte halt nun schon mehrere Fälle - in Hochpreis- Middle Price- und Günstig Preis - Konstellationen-

und anscheinend sind dann wohl geringe Abweichungen - je nach Bauteiletoleranzen - und wie das dann hinterher altert -oder abweicht- vom FQ normal-

und muß man wohl mit leben - oder dann halt wirklich in der Edelstbauklasse einsteigen - was nur noch im DIY Bereich halbwegs bezahlbar bleibt.

Man sollte dann wohl bestenfalls Produkte kaufen, wo auf Paargleichheit selektiert wird - und das kriegt man dann wahrscheins erst ab bestimmten Preisranges.

Vermute ich mal.

Prost

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22 Jun, 2020 22:06 33 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
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ich werde noch einen kreuzvergleich machen um eine kanal ungleichheit des amps auszuschließen.. obwohl ichz das für eher unwahrscheinlich halte.
wenn mir jetzt hier nicht noch jemand sagt, daß toleranzen bei den chassis selber doch größer sein können, dann werde ich die weichen sache angehen. schlechter werden kanns auf keinen fall..

hey mm, duelund fällt ganz sicher aus ;-) das passt dann nciht mehr zusammen..

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vg tg

23 Jun, 2020 00:46 50 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



Dabei seit: 07 Nov, 2014
Beiträge: 20703

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Morjen morjen,

es ist wohl auch mit ein Problem, daß Kondensatoren auf Weichen im Laufe der Jahre ihre Werte verändern können -

daher wunderte mich, daß selbst in richtig guten Studiomonitoren zwischen 1000 und 4000 Euro, die ich im Laufe der Jahre benutzte -

Standardbauteile auf den Weichen waren mit plus Minus 5 oder waren es gar 10 % Werten, müßte da mal in alten Bildern suchen gehen.
OK - das ist nun auch schon wieder um 20 Jahre her und mag heute anders sein.

Im Laufe meines Lebens hatte ich quer durch alle Preisklassen und sowohl im Studio als auch im Hifibereich immer mal wieder ein Voodooproblem, wie ich es gerne nenne, daß von Weichenbauteilen her rührte und nicht von Treibern.

Bei mehreren Boxen fing einfach plötzlich an Klavier hart zu werden oder zu verzerren.

Bei anderen wichen die Pegel von Hochtönern im Laufe der Zeit immer mehr ab. Oder aber der Sound wurde nach Jahren immer harscher und harscher und harscher. In Servicefällen machte ich eigentlich immer die leidige Erfahrung, daß die Weichen als Fehlerquelle eigentlich als unmöglich gesehen werden und daher auch nicht in den Servicestellem einlagern, das Procedere sah immer vor, die Treiber zu wechseln, was das Problem aber nie löste.


Prost

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23 Jun, 2020 07:31 19 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
tg tg ist männlich
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Beiträge: 824

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moin..
dieses cap Problem sollte heute eigentlich nicht mehr existieren.. ungepolte caps altern kaum noch. selbst bei elko's hält sich das in grenzen, wäre aber bei Verwendung in weichen definitiv nicht zu unterschätzen.
es sind m.e. wohl eher die jedem cap anhaftenden parasitären Effekte (siehe ersatzschaltbild) und grundtoleranzen die den unterschied ausmachen. da wär man dann mit besseren -Audio geeigneteren- caps auch besser beraten (Janzen, Mundorf, ect). werde es ja sehen, wenn ich mal zeit finde die weiche zu pimpen..
ich hatte bei meiner röhre die koppelcaps durch mundorfs ersetzt und das Ergebnis war überraschend deutlich. da waren vorher übrigens die gleichen typen drin wie die in der rf7ii weiche..

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vg tg

23 Jun, 2020 13:26 11 tg ist offline Email an tg senden Beiträge von tg suchen Nehmen Sie tg in Ihre Freundesliste auf
Micromara Micromara ist männlich
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Zitat TG ...da wär man dann mit besseren -Audio geeigneteren- caps auch besser beraten (Janzen, Mundorf, ect). werde es ja sehen, wenn ich mal zeit finde die weiche zu pimpen..

Ich bereue die Invenstition und den gesamten Aufwand von meiner RF7 MK II an neuer Dämmung,Innenverkabelung, Reduzierung sämtlicher Übergangswiderstände in der gesamten Kette, Gehäuse-Entkopplung und die externen Weichen auf keinen Fall. Nie wieder zurück. Das Potential der Chassis wird erst durch das Weichenupgrate voll ausgeschöpft. Was diese Chassis klanglich leisten ist einfach nur genial. Vergiss aber nicht, das Du das Pferd von hinten aufzäumst wenn Du nur die Weichen pimst. Es muss auch vorne ankommen was hinten gepimt wird. Der Mechanische Aufwand ist immens, ist aber wesentlicher Bestandteil um wirklich alles aus der MK II herauszuholen. Und das Beste ist .....es ist und bleibt eine Klipsch RF 7 MK II.......aber was für eine !

Ich habe in der amerikanischen Klipsch Community für dieses Projekt sehr viel Respekt und Anerkennung erfahren.

MM

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Micromara am 04 Jul, 2020 02:56 13.

04 Jul, 2020 02:35 25 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
Kellerkind Kellerkind ist männlich
Thivanese



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Morjen morjen MM und TG,

mit Tuning das ist immer so ne Sache, der Florat Seta von Seta Audio, der das beruflich seit vielen vielen Jahren macht hat mir da Bände erzählt und auch für mich schon Sachen probiert.

Problem ist schon, wie du sagst: Ganzheitlich

denn

gehst du einen Parameter an kommt erstmal WOW!

Und hinterher merkt man, daß man zig andere Parameter verschoben hat, ohne es zu wollen.

Er verglich das unter anderem mit der Geräuschbeseitigung beim Autobau.

Ich selber bin im Netz eigentlich hifimäßig zuerst bei einer Tannoygruppe gelandet - die hauptsächlich aus DIY Fans bestanden hat, welche sich da reichlich austauschten und das hörte sich alles total toll an.

Da gabs auch zig Umbauten zu den Studiomonitoren, die ich hatte - und da damals einige Leute nicht sooooo weit weg wohnten karrte ich mit meinen Serienmonitoren an - und verglich -

ich blieb beim Serienmodell - und den Jungens stand die Kinnlade offen, weil sie nie direkt mit dem Serienmodell verglichen haben, sondern einfach ewig umbauten und dann wieder angeschlossen haben - und das auch auf die Psyche wirkte- einen direkten Vergleich gab es da nicht.

Das erinnert mich auch an eine Sache vor Jahren - da wurde hier im Forum eine RF 7 von Fachleuten umgebaut- die Weiche extern gelagert, es gab aber die Möglichkeit auf die Serienweiche zurück zu stöpseln.

Chris(grandilsilenzio) kaufte sich dann so eine RF 7 MK 2 und workshoppte dann mit dem Constantine aus dem Forum - und es teilten mir beide mit, daß sie kaum bis gar keinen Unterschied zur Serienweiche hören konnten - Chris verkaufte die Boxen dann wieder.

Und kehrte zu dem zurück, wo er vorher war - einer ungetunten RP 280.

Man sollte nicht außer Acht lassen, verschiedene Verstärker reagieren nun mal auch unterschiedlich - ein Röhren amp wird so generell von einer IMpedanzlinearisierung klanglich profitieren - bei einer Transe mit hoher Dämpfung klingt das schlimmstenfalls (wie mir geschehen) auf Dauer nur noch lustlos und unbeteiligt.

Ich selber habe in all den Jahrzehnten keinen getunten Lautsprecher länger als einige Monate behalten.

Egal wie viel Tam Tam im Vorfeld war und egal wie aufwendig und egal wie groß die Erstbegeisterung war.

So sehe ich das wohl skeptischer - oder einfach kritischer - und springe da nicht mehr auf jede Aussage an, zumal das alles auch noch megaunübersichtlich ist, was an Superkondensatoren usw.. für ein Heidengeild angeboten wird.

Was ich persönlich vernünftig finde - ist - wenn es zu Kanalpegelabweichungen durch Bauteile sonderlich hoher Toleranz kommt -
(ist mir persönlich an verschiedenen Lautsprechern durch alle Preisklassen passiert) -
eben durch elektrisch gleiche Bauteile mit geringerer Toleranz zu tauschen.

Pegelunterschiede hatte ich sogar an einer Tannoy Kingdom 15 erlebt - im Hochton - die hat damals Liste wohl um über 20.000 Euro gekostet.

Als ich aufschraubte fand ich folgende Weiche vor:



Es wird überall nur mit Wasser gekocht.

Andere Hersteller nehmen spezielle Bauteile, möglichst noch kühltechnisch behandelt, verlackt und weiß der Geier - habe so Sachen schon zur Genüge angehört - nichts davon habe ich gekauft, weil mich die Musik nicht erreichte.

Ich habe gerade diese Woche wieder nach mehrwöchigen Test eine Kompaktbox retour gegeben, wo der Holger Barske im Test noch von edlen und Vertrauen erweckenden Weichenbauteilen schwadronierte.

Meine Klipsch RB 81 MK 2 ist nach wie vor aktuelles Hörthema hier - auch nach 6 Jahren - und würde ich mir nicht ein schönes Furnier und bessere Optik wünschen, so wäre das nach wie vor einer meiner Hauptlautsprecher.
Supergutes Hören läßt sich auch für 400 Euro machen - noch dazu absolut ohne meßbare oder hörbare Pegelabweichung.

Im Moment spielt die Wharfedale Linton am Platz der RB 81 - aber nicht besser - sondern anders- und sieht halt mit ihrem Furnier klasse aus.

Meine Erfahrung ist, was meßtechnisch und theoretisch und auf dem Reißbrett und auch mechanisch perfekt ist - muß noch lange lange nicht gut klingen oder Musik transportieren können und den Hörer erreichen.

Mittlerweile werde ich mißtrauisch, wenn Hersteller mehr über die edlen Bestandteile ihrer Produkte schwadronieren und den getätigten Aufwand, als mal ein Wort über den Sound zu verlieren und wie was rüberkommt.

Die letzten "Hai" End Boxen - perfekt aufgebaut - hatte ich die Concept 500 und die Elysian 4 im Hause - beides Produkte, die in der Presse über Gebühr gelobt wurden - beides Produkte, die hier nicht älter als eine Woche wurden, weil meiine präferierte und teils selbst komponierte und recordete Musik einfach nicht mehr "lebte".

Leider kann ich bis heute nicht erklären, warum Dinge, die eigentlich viel näher an der Wahrheit entwickelt werden - und mit entsprechend mehr Aufwand und überlegener Technologie - dann hörtechnisch wie "kaputt" empfunden werden.

In meinem Freundeskreis habe ich einige - teilweise sogar erfolgreiche Entwickler - die im Laufe der Jahre zum "Bauteilehörer" mutierten - wirklich jeden Chip oder Kondesator klanglich beschreiben können und testeten -

das macht es denen aber auch nicht leichter - ein gesamtes Gerät zu entwickeln - und das Ausbalancieren der Produkte nimmt dann schier ewig in Anspruch - und auch hier - setzen sich nicht selten die einfacheren Sachen durch.

Unterm Strich ist es nach meiner Erfahrung so - je höherwertig ich den Kram technisch mache - desto mehr dröselt das vor allen Dingen im Hochton auf - egal ob Lautsprecher, Verstärker oder weiß der Geier-

je mehr die Produkte aber auflösen - desto schlimmer hören sich damit aktuelle Pop und Rocksachen an - weil die eben nicht für derarte Abhören gemastert wurden.

So verwundert es mich nicht, daß ich im Alter endlich einsichtig wurde und seit einigen Jahren als Haupt Abhöre eine Retro Hornkonstruktion verwende, die erst gar keine Weiche beinhaltet, direkt die Treiber beackert -
und in Kauf nimmt in unangenehmen Frequenzregionen fürs Ohr sowieso eben mal den Pegel um rund 6 db zu reduzieren (zwischen 5 und 10 khz)

Das ermöglicht mir "angenehmes" Hören, extrem komfortabel, nix nervt, das Hirn kann abschalten und komischerweise werden nichtmal Details verschluckt.

Um so mehr überraschte mich, daß ausgerechnet dieser Lautsprecher in der Zeitschrift LP dann Lautsprecher des Jahres (2018 oder 2019? ) wurde.

Es gibt aber verschiedene Hörertypen - diejenigen, die alles auf der Aufnahme hören wollen - sind meiner Erfahrung nach die - die nur bestimmte Aufnahmen und Musik hören wollen - und obendrein allenfalls 2 Stunden am Tag Zeit zum Hören haben.

Und dann gibt es die, die alle Aufnahmen und Musikstile sorglos hören möchten und nicht leben können, ohne daß den ganzen Tag und/oder auch Nacht Musik um sie herum ist.

Das wurde nach meiner Beobachtung lange Zeit nicht erkannt - und nur auf den technischen Fortschritt für den ersten Hörertyp hin gearbeitet.

Ich gehörte aber zum zweiten Hörertyp - und erlebte daher wirklich üble 90er Jahre, wo mir das Hobby mehr zum Leid als Segen diente.

MM hat sich einen Haufen Arbeit gemacht mit seiner RF 7 und sein Ziel damit erreicht, ist daran fast zerbrochen, wie er mehrfach schilderte - Dritten das empfehlen würde ich persönlich eher nicht - eben wegen dem enormen Aufwand - auch zeitlich, nervlich und den Kosten.

Dann doch lieber gleich ganz eine eigene Kiste bauen - ich erwische mich immer öfter in der Klang und Ton im Gratisabo blättern:)

Meine Meinung

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04 Jul, 2020 08:13 15 Kellerkind ist offline Email an Kellerkind senden Beiträge von Kellerkind suchen Nehmen Sie Kellerkind in Ihre Freundesliste auf
Micromara Micromara ist männlich
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Moinsens Werner...eben drum, alles DEINE Meinung...PUNKT

Ich arbeite seit 17 Jahren in Studios für AV Produktionen, daher wusste ich von Anfang an was ich da mache. Ist seit 4 Monaten in Betrieb und ausser zwei Korrekturen mit unterschiedlichen Widerständen für die lineare 2,5 dB Absenkung des Horns waren keine weiteren Eingriffe notwendig, selbst nicht für die AWG 16 Flachbandspulen im Tiefpass, oder die Einbindung von Silver Mica´s in MT / HT Zweig.

Akzeptiere das Bitte nun , es ist mein Baby . Selbst Chief Bonehead ( Entwickler bei Klipsch ) hat mir seine Anerkennung ausgesprochen. Daher ist es mir ziehmlich egal wie Du darüber denkst. Großes Grinsen

Klar hat mich das Projekt an meine Grenzen gebracht...und ? ..... ich war Soldat und da haben andere mich an meine Grenzen gebracht Lachtot

Apropos Hörtypology ..............so heisst das Wort Zwinker

Experte

Dieser eher selten anzutreffende Typ sei am ehesten bei Berufsmusikern zu finden. Seine Fähigkeit liege darin, aus dem bereits Vergangenen des Musikstückes auf das Zukünftige zu schließen, sodass er bereits weiß, was als Nächstes kommt. Er verstehe und höre gleichzeitig die Kompositionstechnik und könne den Gedanken des Komponisten folgen.

Gute Zuhörer

Der Gute Zuhörer besitzt die gleichen Fähigkeiten wie der Experte, nur dass er nicht mit den Kompositionstechniken vertraut sei. Er könne zwar die Musik charakterisieren und interpretieren bzw. beurteilen und höre den Stil, verstehe aber die Technik nicht. Vergleichbar sei dieser mit einem Menschen, der eine Sprache gut beherrsche und sagen könne, dass etwas falsch klinge, aber aufgrund der fehlenden Grammatikkenntnisse dies nicht begründen könne.

Bildungskonsument
Dieser Typus höre viel und sei gut informiert über das, was er hört. Er sei der bürgerliche Nachfolger des zweiten Typus, nehme regen Anteil am Musikleben und habe oft eine entsprechend große Schallplattensammlung. Er könne aber den musikalischen Strukturen nicht wirklich folgen. Sein Interesse sei oft auf Äußerlichkeiten zentriert wie musikalische Persönlichkeiten, Biografisches, Brillanz in der Darbietung. Sein Verhältnis zur Musik habe etwas Fetischistisches.

Emotionale Hörer

Beim emotionalen Zuhörer löse die Musik starke Emotionen aus und ermögliche darüber das Ausleben verdrängter Gefühle, die sonst der rationalen Kontrolle unterlägen. Die Struktur der Musik trete darüber in den Hintergrund und Adorno vertritt die Auffassung, dieser Typus sie leicht zu manipulieren, z. B. von der musikalischen Unterhaltungsindustrie, die eine klischeehafte Musik produziere.

Ressentiment-Hörer

Der Ressentiment-Hörer sei Anhänger spezieller Musikrichtungen, identifiziere sich mit dieser und stehe der aktuellen Kulturindustrie verächtlich gegenüber. Er höre vor allem die Musik vergangener Zeiten in einer Aufführungspraxis, die sich um Werktreue bemühe. Adorno sieht diesen Typus mit einer reaktionären Weltanschauung verbunden. (Adorno spielt hier auf die zu seiner Zeit beginnende Bewegung der Historischen Aufführungspraxis an.)

Jazz-Experte

Als Untertypus des Ressentiment-Hörers zeichne sich auch der Jazz-Experte durch das Hören einer speziellen Musikrichtung aus und lehne die offizielle Musikkultur ab. Er verschaffe sich über die Musik ein Ventil und verharre im Ressentiment einer Musik, die hinter die Entwicklung der Neuen Musik zurückfalle.

Unterhaltungshörer
Der Unterhaltungszuhörer betrachte Musik als Reizquelle wie Alkohol und Zigaretten. Er wolle sich ablenken, abschalten und vom Alltag wegkommen. Dieser Typ sei am häufigsten vertreten und für die Musikindustrie am bedeutendsten.

Analytischer Hörer

Der analytische Hörer ist ständig auf der Suche nach dem perfekten akustischen Ereignis. Die Musik wird dabei zur Nebensache, denn das Audioequipment steht im Vordergrund. Er konzentriert sich ausschließlich auf die akustische Reproduktion und setziert dabei jeden Ton oder jede Frequenz. Der Analytische Hörer ist für die Hersteller von Audioequipment von hoher Befeutung, denn er investiert immer wieder in seine Musikanlage.

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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Micromara am 04 Jul, 2020 12:50 43.

04 Jul, 2020 08:48 07 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Zusammen,

die Weiche mit den Flachsteckern erinnert mich an die Zeit als wir in den ersten eigenen Autos Blaupunkt Kugellautsprecher und so Zeugs eingebaut haben. Nicht alle hochpreisigen Boxen haben so ein Innenleben. Zum Vergleich Dynaudio, sorry da hab ich ein wenig die Herstellerbrille auf, die Qualität kann ich nicht beurteilen:

https://www.hifishock.org/gallery/speake...ure-2-dynaudio/

Viele Grüße,
Peter

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von vinyl_fan am 04 Jul, 2020 11:22 31.

04 Jul, 2020 10:51 32 vinyl_fan ist offline Email an vinyl_fan senden Beiträge von vinyl_fan suchen Nehmen Sie vinyl_fan in Ihre Freundesliste auf
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Guten Morgen miteinander,

Direktverdrahtung sieht oft zwar bescheiden aus, ist aber tendenziell zu bevorzugen. Eine Platine bietet mit ihrer dünnen Cu-Auflage von 35 oder 70µm keine besseren Bedingungen (immerhin sind die Wegstrecken sehr kurz). Wahrscheinlich gibt es auch mehr Übergangsstellen, wo das Signal allein durch Lötzinn transportiert wird.
Das muß den Klang natürlich nicht zwingend verderben...

Ansonsten bin ich nach langer Beschäftigung mit Hifi inzwischen ziemlich entspannt: Für den musikalischen Genuß benötigen wir oft sehr wenige, dafür passende Reize. Die Optimierung verschiedenster Meßparameter über die gesamte Kette hinweg beeinflußen zwar, was final von den LS abgestrahlt wird, aber was davon wie in unserem Hirn ausgewertet wird und die Erfahrung der Musik erzeugt, liegt wohl immer noch großenteils im Dunkeln. Vermutlich schwankt dies von Mensch zu Mensch und bei jedem einzelnen nach momentaner Verfassung.

Und hierbei ist noch komplett außer Betracht gelassen, daß die Produktion - von der Mikrofonierung, über den Mix, Manipulationen diverser Art inklusive Digitalisierung (=Datenkompression) bis hin zum Tonträger/Audiofile nur eine sehr ungefähre Beziehung zum echten, realen Ereignis aufweist (wir befinden uns in dem Raum, in dem die Musiker jetzt gerade spielen).

Gruß Eberhard

04 Jul, 2020 11:21 47 E8 ist offline Email an E8 senden Beiträge von E8 suchen Nehmen Sie E8 in Ihre Freundesliste auf
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Ich bin da ebenfalls total entspannt.

Seit 4 Monaten interessieren mich technische Dinge, zumindest in meiner Kette, eigentlich überhaupt nicht mehr. Ich höre nur noch Mukke von Prog bis Klassik, egal von welchem Quellgerät,schaue hin und wieder mal einen geilen Film und bin nur noch super duper happy. Wie schon erwähnt...never backwards ever.

Übrigens...... die Messung beider externen Weichen ergaben absolut identische Werte.

So, für unsere Newbies stelle ich mal 3 Bilder ein. Wenn einer meint es ist " technical overkill " so gebe ich dieser Meinung meinen Zuspruch. IST ES !!! Großes Grinsen









LG MM

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04 Jul, 2020 12:39 14 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
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Respekt, das auszudenken und umzusetzen hat bestimmte einige Versionen durchlaufen bis das Ergebnis gepasst hat!

Hatte mal Röhren von Reußenzehn, für Herrn Reußenzehn ist alles was Transistoren und Platinen enthält, diplomatisch gesagt, "nix gescheites". Er verdrahtet seine Geräte mit Silber-Silikon Draht.

Ich kann da nicht mitreden, seit ich als 5-jähriger ein abisoliertes Kabel an den offenen Enden aus der Steckdose gezogen habe ist mein Verhältnis zu Allem was mit Strom zu tun hat nicht das Beste, das war in der Zeit wo die Leitungen und Sicherungen nicht für die neu angeschafften Waschmaschinen und Wasserboiler ausgelegt waren und die meisten Sicherungen mit Silberpapier geflickt wurden, aber ich schweife vom Thema ab..... Haar sträubend

Viele Grüße,
Peter

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04 Jul, 2020 13:47 38 vinyl_fan ist offline Email an vinyl_fan senden Beiträge von vinyl_fan suchen Nehmen Sie vinyl_fan in Ihre Freundesliste auf
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Klar ging das alles nicht ohne Probleme ab. Alleine die Umbauarbeiten nur an der RF 7 MK II dauerte gut 5 Wochen. Dann nochmals 6 Wochen für die externen Weichen. Unexpected Problems traten da immer wieder auf.

Die ersten Weichengehäuse die ich baute waren viel zu klein für dieses Projekt. Also musste ich wieder komplett Neue bauen, dann die Innenverdrahtungen, das Löten, die ständig neuen Messungen bzgl. der linearen Hornabsenkung und den Testphasen mit unterschiedlichen Widerständen, dann wieder neu Messen. Das war in der Summe ziemlich komplex und hat mir alles abverlangt.

Es war ein Leidensweg , ........heute lache ich drüber und bereue es nicht diesen immensen Aufwand betrieben zu haben.

Ich wollte einfach die Grenzen des machbaren ausloten und werde jedes Mal wenn ich Mukke höre oder mir einen Film anschaue belohnt.

So sieht das nun in Gänze in meinem Musikzimmer aus .........



LG MM

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04 Jul, 2020 15:00 50 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
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P.S. Auf Reußenzehn bin ich auch ganz gespannt, einer meiner Kandidaten , neben Croft Acoustics und Line Magnetic Röhrenkomponeneten. Mal schauen eventuell wird es auch ein anderer Hersteller, bin da zur Zeit am sondieren. Will zum Jahresende 2 Röhrenmonos und einen Röhrenpre anschaffen. In der amerikanischen Klipsch Community sind gerade bei Klipsch Lautsprechern auch Röhrengeräte von McIntosh angesagt.

LG MM

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04 Jul, 2020 15:06 27 Micromara ist offline Email an Micromara senden Beiträge von Micromara suchen Nehmen Sie Micromara in Ihre Freundesliste auf
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McIntosh hatte ich an der RF7 und am KH, als Transistor (MA6900) und als Röhre (C2200/MC2102), ist auch meine Meinung dass das gut zusammen passt. Aber mittlerweile ist ja auch McIntosh im selben Konzern wie Marantz, wer weiß was da noch an eigener Technik verbaut ist.

Viele Grüße,
Peter

04 Jul, 2020 20:16 10 vinyl_fan ist offline Email an vinyl_fan senden Beiträge von vinyl_fan suchen Nehmen Sie vinyl_fan in Ihre Freundesliste auf
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